Kostenlos telefonieren? So geht’s!

posted by admin 12:18 PM
Donnerstag, August 5, 2010

Generell ist das Telefonieren derzeit so billig, wie es noch nie war. Mittlerweile verfügen die meisten Haushalte über eine Flatrate, die es ermöglicht zu einem kostengünstigen Festpreis theoretisch 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche zu telefonieren. Doch es geht auch gänzlich ohne Telefonkosten, sogar ins Ausland. Möglich machen es Dienste wie „Skype“.

Gratis telefonieren

Das Internet macht es möglich, gratis zu telefonieren. Benötigt wird ein Computer oder Notebook mit Internetzugang, die „Skype“-Software und im Idealfall ein Headset für eine gute Gesprächsqualität. Die benötigte Software kann direkt beim Anbieter gratis heruntergeladen werden und ist in wenigen Minuten installiert. Nach einer einfachen Anmeldung erklärt das Programm selbst Schritt für Schritt, wie man Freunde in das Telefonbuch hinzufügen und mit ihnen kommunizieren kann.

Wie funktioniert es?

Jeder Nutzer wählt bei der Anmeldung einen Benutzernamen, unter dem er für seine Freunde und Bekannten erreichbar ist, den sogenannten Nickname. Im Telefonbuch können Freunde anhand derer Benutzernamen hinzugefügt werden. Hat nun gerade ein Benutzer das Programm gestartet und sieht in seinem Telefonbuch, dass ein von ihm gespeicherter Nutzer ebenfalls online ist, so kann er diesen einfach mittels eines Mausklicks anrufen. Nimmt der Angerufene das Gespräch an, so können beide ohne zusätzliche Kosten stundenlang via Internet telefonieren. Hat man zudem noch eine Webcam, so kann man sogar – ebenfalls ohne zusätzliche Kosten – ein Videogespräch führen und den Gesprächspartner auf dem Bildschirm sehen.

Gerade im Urlaub: keine teuren Auslandsgespräche

Gerade vor dem Urlaub sollte man sich darüber Gedanken machen, ob man sich nicht ein Benutzerkonto bei „Skype“ anlegen sollte. Die meisten Urlauber möchten sich ja mal bei ihren Lieben in der Heimat melden, haben jedoch Angst vor den hohen Telefonkosten. Gerade Auslandsgespräche über das Handy verursachen oft schwindelerregende Beträge auf der nächsten Telefonrechnung. Um dies zu umgehen, ist es oft kostengünstiger und komfortabler, sich am Urlaubsort mal eine Stunde ins Internet-Café zu setzen. Die Skype-Software ist in vielen Internet-Cafés auf den Rechnern bereits installiert und auch Headsets sind in der Regel vorhanden. So braucht man sich nur noch mit seinen Benutzerdaten anzumelden und kann vom Urlaubsort und seinen Erlebnissen in aller Ruhe berichten. Vielleicht kann man sogar via Webcam auch schon stolz die erste Urlaubsbräune präsentieren und die neidischen Blicke der Balkonier sehen.

In jedem Fall einfach und lohnenswert

Skype ist in jedem Fall eine einfache und preisgünstige Alternative zu überteuerten Mobilfunkgesprächen oder knappen Dialogen in überhitzten Telefonzellen. Um sicher zu gehen, seine Gesprächspartner auch zu erreichen, kann man sich vorab beispielsweise per Email zum Telefonieren zu einer bestimmten Uhrzeit verabreden. Sollte der gewünschte Gesprächspartner kein Skype oder Internet haben, so besteht ferner auch noch die Möglichkeit, über Skype auf Festnetz- oder Mobilfunknummern anzurufen. Die genauen Konditionen kann man bei Skype finden. Inwieweit sich dies unterm Strich rechnet, müsste man gegebenenfalls für das jeweilige Urlaubsland noch einmal individuell prüfen.

Gesundheitsgefahr durch Handystrahlung

posted by admin 10:25 AM
Mittwoch, Mai 12, 2010

Immer mehr Menschen besitzen ein Handy und nutzen dieses fast an allen Orten. Viele müssen sogar ständig erreichbar sein, und schalten ihr Handy daher nie aus. Da jedes Handy elektromagnetische Strahlen abgibt, existiert für jedes einzelne Handy ein so genannter SAR-Wert. SAR steht für Spezifische Absorbtions-Rate. Dieser Wert gibt an, wie viel der Mensch von dieser Strahlung während einem Telefonat in Form von Wärme aufnimmt. Je geringer der SAR-Wert ist, desto niedriger ist die Strahlung. Die meisten Handys die auf dem Markt sind, unterschreiten die angegebenen Werte, und sind als strahlungsarm zu bezeichnen, ein Vergleich der Handy Modelle  ist ratsam.

Eine zu hohe Strahlenbelastung kann zu gesundheitlichen Schäden führen. Diese können sich in Schlafstörungen, Erschöpfung und Kopfschmerzen äußern. Die Gesundheitsgefahr durch Handystrahlung betrifft auch Kinder. Deshalb sollte gerade bei der Handynutzung durch Kinder auf einen sehr niedrigen SAR-Wert geachtet werden. Die Gesundheitsgefahr durch Handystrahlung ist bei Kindern, die sich noch mitten im Wachstum befinden, deutlich höher als bei Erwachsenen. In einzelnen Fällen kann eine ernste Gesundheitsgefahr durch Handystrahlung festgestellt werden.

So genannte Headsets können einer Gesundheitsgefahr durch Handystrahlung entgegen wirken, da bei dieser Variante das Handy während dem Telefonieren nicht in direkter Kopfnähe gehalten werden muss.

Weltweite Untersuchungen und Forschungen konnten keine gesicherte Gesundheitsgefahr durch Handystrahlung beweisen. Auf Dauer ist aber auch niedrige Bestrahlung ungesund. Das Gerät mit einem Schutz gegen elektromagnetische Strahlen zu versehen ist nicht ratsam. Dadurch wird der Empfang zum Sender abgeschwächt, was zur Folge hat, das das Handy seine Sendeleistung erhöht. Hierdurch werden mehr Strahlen als sonst abgegeben.

Das Handy als Digitalkamera

posted by admin 3:14 PM
Samstag, Juli 18, 2009

Als Fortsetzung von Was muss ein modernes Handy können?     / –>  Das Handy als iPod

Legen Sie Wert auf gute Fotos und wollen Sie vielleicht sogar auf eine Digitalkamera ganz verzichten, dann sollten Sie auf gute Foto-Optionen achten: Eine 5-Megapixel-Kamera ist das Minimum; erste Geräte haben bereits 8 Megapixel, was für den Druck selbst scharfer, DIN-A3-großer Bilder allemal ausreicht. Ideal ist, wenn sich mit der Kamera auch Videos aufnehmen lassen, wenn es eine höhere Lichtempfindlichkeit (Nachtmodus) hat, Blitzlicht oder Lampe eingebaut sind. Einige Handys haben zusätzlich zur Kamera auf der Rückseite noch eine Frontkamera für Selbstporträts und Videotelefonie. Wenn Sie gerne Fotos verschicken, sollten Sie außerdem darauf achten, dass Ihr Handy Multimedia-Nachrichten (MMS) verschicken kann. Das sollte heute allerdings Standard sein.

Weiter geht es gleich mit:
Mit dem Handy ins mobile Internet

Das Handy als iPod

posted by admin 11:39 AM
Freitag, Juli 17, 2009

[ Als Fortsetzung von  " Was muss ein modernes Handy können? " ]

Das Handy als iPod

Wenn Ihr Handy Ihr einziger Multimedia-Player für unterwegs sein soll, dann sollte es neben MP3s auch andere Formate wie AAC/M4A, WMA und auch Videos abspielen können. Unbedingt notwendig ist ein Speicherkartenslot, so dass Sie den oft begrenzten Speicher mit SD-Karten oder ähnlichen Modellen beliebig aufrüsten können. Auch auf ein eingebautes Radio (FM-Tuner) sollten Sie als Musikfreund Wert legen. Gibt es die Möglichkeit, polyphone Klingeltöne abzuspielen? Sind gute Lautsprecher für Musikklang ohne Kopfhörer eingebaut? Und nicht zuletzt: Sind gute Kopfhörer im Lieferumfang? All das sollten Sie vor dem Kauf prüfen, zum Beispiel in Produktprospekten, die Sie in Handy-Shops erhalten oder auf den Webseiten des Handyherstellers.

Weiter geht es bald mit :
- Das Handy als Digitalkamera
und
- Mit dem Handy ins mobile Internet

Was muss ein modernes Handy können?

posted by admin 11:37 AM
Donnerstag, Juli 16, 2009

Wenn man sich heute einmal im Freundeskreis umschaut, finden sich meistens zwei Gruppen von Handynutzern: Da gibt es zum einen solche, denen ein Gerät reicht, mit dem man mobil telefonieren und SMS verschicken kann, also die Ursprungsfunktionen eines Handys. Und dann gibt es diejenigen, deren Handy möglichst alles können muss. Letztgenannten kann unsere kleine Übersicht helfen. moderne Handys

Unterscheiden muss man vorab zwischen Handys und Smartphones. Handys sind in erster Linie zum Telefonieren gedacht, bei Smartphones sind Funktionen für E-Mail und mobiles Internet stärker ausgeprägt. Smartphones sind deswegen oft etwas größer und haben in einigen Versionen eine vollständige QWERTZ-Tastatur. Die Unterschiede zwischen beiden Gerätetypen sind aber fließend und werden in Zukunft wohl ganz verschwinden.

Ob Klapp-, Slide- oder “Brick”-Handy ist dem Geschmack eines jeden einzelnen vorbehalten. Wer sich aber für die Option “Möglichst alles” entscheidet, dem kann unsere Detailübersicht helfen. Es kommt jedoch vor allem darauf an, was Sie mit dem Handy machen möchten.

Standard sollten heute neben Telefon- und SMS-Funktion außerdem Vibrationsalarm, Weckfunktion und ein T9-Wörterbuch zum einfachen SMS-Tippen sein. Auch die Übertragungstechnik Bluetooth zum kabellosen Daten- oder Kontaktaustausch zwischen zwei Handys oder mit dem Computer sollte heute standardmäßig in jedem Handy vorhanden sein. Selbst wenn Sie das Fotografieren lieber ihrer Spiegelreflexkamera überlassen, sollte Ihr Handy für gelegentliche Schnappschüsse eine Fotokamera eingebaut haben und außerdem MP3s abspielen können. ( Text: J.V. Foto: © Rainer Schmittchen – Fotolia )
Hier finden Sie mehr Infos über Smartphones.

Fortsetzung folgt! Lesen Sie bald:

Natürlich sollten moderne Handys auch gute Handy Akkus haben!

- Das Handy als iPod
-  Das Handy als Digitalkamera
- Mit dem Handy ins mobile Internet

Ich will doch nur telefonieren

posted by admin 4:01 PM
Freitag, Juli 10, 2009

Alle Handyanbieter überschlagen sich mit neuen Funktionen für Handys. Dabei sagen viele Handynutzer „Ich will doch nur telefonieren!“.
Das bedeutet, für viele haben zusätzliche Funktionen wie etwa das Knipsen von Fotos, Versenden von MMS oder auch das Surfen im Internet via Handy keine Bedeutung. Viele Handynutzer möchten einfach nur erreichbar sein. Einige Handyfunktionen spielen natürlich für bestimmte Zielgruppen bei den Handyanbietern eine wichtige Rolle, aber die Allgemeinheit könnte sicherlich auf eine Vielzahl von Funktionen an ihren Handy verzichten.
Oft wird der Anschein bei der aktuellen Handywerbung erweckt, dass die wichtigste Funktion eines Handys, das Telefonieren immer mehr in den Hintergrund rückt. Aber nicht nur die Vielzahl an Funktionen an den Handys verwirrt oft beim Handykauf, sondern auch der Tarifdschungel tut sein übriges und triebt so manchen Handynutzer zur puren Verzweiflung.
Beachtet man einmal diese Gesichtspunkte, so muss man sich fragen, weshalb die Handyentwickler nicht auch einfache Handys auf den Markt bringen, die einfachsten Ansprüchen genügen und so auch im Preis viel günstiger wären. Zahlreiche Funktionen sind überflüssig. Die Handyentwickler sollten vielmehr bestimmten Zielgruppen angepasste Handys anbieten, die auch wirklich bestimmte Funktionen bereitstellen. So sollten Kinderhandys ebenso mit in die Überlegungen einfließen wie etwa Handys für die Generation über 50 oder Businesshandys, die es ja schon in genügender Anzahl gibt.
Kinder- oder Familienhandys sollten an den Bedürfnissen dieser Zielgruppe ausgelegt werden. So wäre es sinnvoll, Anrufe von Kinderhandys nur auf bestimmte Rufnummern zu begrenzen. So könnte man den Kindern die Kostenfalle Klingelton oder auch Handymusik ersparen und vorprogrammierter Ärger könnte umgangen werden.
Ältere Handynutzer hingegen nutzen zu einem großen Prozentsatz das Handy nur als Telefon, weshalb hier die Funktionsvielfalt eingeschränkt werden sollte, denn viele Handynutzer in diesem Alter sagen „Ich will doch nur telefonieren.“.

Gefahrenquelle Handy – Macht uns Mobilfunk krank?

posted by admin 1:43 PM
Montag, Juli 6, 2009

Immer wieder wird diskutiert, ob Handys und schnurlose Telefone der Gesundheit schaden, und oft ist nicht erkennbar, aus welchem Hintergrund bestimmte Pro- und Contra-Argumente in Wirklichkeit kommen. Wer sich objektiv über mögliche Gefährdungen durch entsprechende Geräte informieren will, sieht sich mit einem schier unüberschaubaren Wust aus Studien, Gutachten, Stellungnahmen und Meinungen konfrontiert. Speziell die Eltern von geradezu handybesessenen Teenagern sorgen sich und fühlen sich verunsichert. Sind sie denn nun gesundheitlich bedenklich, die kleinen Lieblingsspielzeuge? Oder nicht?

 

Man kann es nicht sehen, man kann es nicht spüren…

Wäre die Mobilfunkstrahlung für uns fühlbar – könnten wir Symptome wie Kopfschmerz, Schlafstörungen oder Depressionen direkt merklich ins Verhältnis setzen zu unserem Telefonkonsum – was würden wir tun? Uns ihr nicht mehr aussetzen, die Handys abschalten? Wer große Hitze nicht verträgt, meidet diese ja auch… Allein – Strahlen aus dem Telefon sich für uns nicht greifbar. Riechen nicht, sind nicht zu sehen, summen und vibrieren nicht. Vorhanden sind sie trotzdem, und sie wirken auf uns ein.

Handy als Wanze

posted by admin 2:52 PM
Mittwoch, Juli 1, 2009

Vom Handy zur Wanze
Es passt irgendwie in unsere Zeit, in der immer wieder vom Überwachungsstaat und vom großen Lauschangriff gesprochen wird. Die Möglichkeit, Personen via Handy abzuhören besteht für Staat und Privatpersonen gleichermaßen. Die Voraussetzungen, die zu diesem Zweck getroffen werden müssen, sind recht simpel. Das Handy muss lediglich in die Finger des „Spions“ gelangen. Dieser kann dann über den Einsatz einer Speicherkarte die Software „Flexispy“, die zum Abhören benötigt wird, auf dem betreffenden Handy installieren. Als Alternative kann die Software auch drahtlos über Bluetooth installiert werden. Natürlich ist die Nutzung der Software, die für rund 100 Euro zu haben ist, nach geltendem Recht strafbar. Bei Nutzung der Applikation können Freiheitsstrafen von mehreren Jahren oder beträchtliche Geldstrafen verhängt werden.

Die Rechte der Behörden
Was für den Privatanwender strafbar ist, ist für die Justiz geltendes Recht. Auf dieser Ebene ist es durchaus legitim, durch „Handy-Wanzen“ zur Verbrechensbekämpfung beizutragen. Die Behörden programmieren die Mobiltelefone in der Regel so um, dass diese ohne die Aufmerksamkeit des Besitzers zu erregen, als Abhörgerät eingesetzt werden können. Es ist dabei völlig gleichgültig, ob es sich um ein Prepaid- oder Vertragshandy handelt. Auch das Modell ist zweitrangig. Prinzipiell kann jedes Handy auf diese Art und Weise missbraucht werden.
Die Hersteller der Mobilfunktelefone beteuern zwar immer wieder, dass auf ihren Geräten der Einsatz der Software nicht möglich sei, Praxistests haben aber immer wieder das Gegenteil bewiesen. In den Vereinigten Staaten gehört diese Methode schon deutlich mehr zum Alltag als im deutschsprachigen Raum. Hier soll sogar mit Hilfe der „Handy-Wanze“ ein ganzer Mafia-Ring überführt worden sein, da der Mafia-Boss permanent belauscht wurde.

 

Schutz vor Flexispy
Die Tücken der Software liegen darin, dass der Benutzer des Handys absolut nichts von ihr bemerkt. Selbst wenn das Handy ausgeschaltet ist, kann Flexispy seine Arbeit noch ausführen. Um wirklich sicher gehen zu können, dass niemand „zuhören“ kann, gibt es im Prinzip nur zwei Möglichkeiten: Entweder muss der Akku des Mobiltelefons entfernt oder ein Störsender eingesetzt werden. Letzterer kostet allerdings mehrere tausend Euro und ist zudem verboten.

Fazit
Technischer Fortschritt kann nicht nur Segen, sondern auch Frevel sein. In diesem Beispiel wird dies wieder einmal eindrucksvoll geschildert. Die Gefahr, dass der Durchschnittsbürger von einem derartigen „Lauschangriff“ betroffen ist, bleibt dennoch gering. Um ganz sicher zu gehen, sollte man sein Handy immer im Auge behalten und nicht leichtsinnig aus der Hand geben. Auch sollte man immer ein Auge auf die Bluetooth-Verbindung haben und diese nur im Bedarfsfall aktivieren.  (Text: D.D.E.)

Kommunikationsstress

posted by admin 2:51 PM
Mittwoch, Juli 1, 2009

Kommunikationsstress – Der sichere Weg ins Burnout!?

Dank moderner Kommunikationstechnologien sind wir immer und überall erreichbar. Im Job wie privat helfen uns die verschiedensten elektronischen Begleiter, Termine spontan zu koordinieren, Kontakte zu knüpfen oder sogar im Urlaub wichtige Entscheidungen zu treffen. Doch welche Folgen bringt diese permanente Erreichbarkeit mit sich und wie kann man der Stressspirale entfliehen?

Die moderne Kommunikation

Täglich bimmeln Millionen Handys, Mitarbeiter verarbeiten in ihrem modernen Büroalltag unzählige E-Mails und Jugendliche können sich ein Leben ohne SMS gar nicht mehr vorstellen. Egal ob Führungskraft oder Freiberufler: Immer häufiger nehmen wir den Job auch außerhalb der Geschäftszeiten mit nach Hause. Ein E-Mail Check im Restaurant oder Conference-Call beim Sport sind da kein persönlicher Tick des Einzelnen – sie werden allgemein erwartet. Gerade in diesem Bereich erhöht die Globalisierung den Druck und so wird immer schneller kommuniziert bzw. entschieden.

Kehrseite der Medaille

Vor noch gar nicht so langer Zeit hat man lediglich einmal am Tag die Post geöffnet oder sich gelegentlich miteinander verabredet. Heute erreichen uns zunehmend Informationen über die unterschiedlichsten Kanäle, wie Telefon, Handy, E-Mail oder Fax – und das oft gleichzeitig. Diese Entwicklung hat den Arbeitstakt dramatisch erhöht. Laut Experten ist unsere Kommunikation oberflächlicher geworden – wir bewegen zwar mehr Informationen in kurzer Zeit, dafür geschieht dies oftmals nicht gerade effizient. Studien belegen, dass sich ein Büroangestellter im Durchschnitt gerade einmal zweieinhalb Minuten auf eine Sache konzentriert bis er sich selbst unterbricht oder unterbrochen wird. Erst acht Minuten später widmet er sich wieder seiner ursprünglichen Aufgabe. Als Ergebnis bleibt die Qualität auf der Strecke, denn für Problemlösungen braucht man Zeit und Konzentration.
Übrigens betrifft das Phänomen nicht nur Führungspositionen, sondern alle Hierarchiestufen – mit dem einzigen Unterschied, dass Manager auch über ihre Arbeitszeit hinaus erreichbar sein sollten. Im ersten Moment ist es für viele ein tolles Gefühl, gefragt zu sein und in mehreren Bereichen gleichzeitig zu agieren. Doch früher oder später kommt es zur Erschöpfung: Räumt man sich nicht rechtzeitig Auszeiten ein, kann das bis zum Burn-out-Syndrom führen.

Strategien zur Stressvermeidung

Wer permanent erreichbar ist oder ständig mehrere Dinge gleichzeitig erledigen will, gerät zwangsläufig in einen Teufelskreislauf. Was also tun, um kein Opfer der modernen Informationsflut zu werden?

Trennen Sie Job und Privatleben und planen Sie Zeit für Ihre Liebsten ein, in der Sie wirklich für niemanden erreichbar sind. Studien belegen, dass das Vermischen von Arbeitsstress und Familie zur physischen und psychischen Belastung wird.
Nutzen Sie Ihr E-Mail-Programm sinnvoll und gezielt, indem Sie Ihre Post nicht alle fünf Minuten abrufen. In dringenden Fällen können Ihre Kollegen schließlich auch zum Telefon greifen.
Legen Sie vermehrt Wert auf soziale Kontakte. Wer Freunde trifft und gemeinsam etwas erlebt, kann einmal den stressigen Arbeitsalltag vergessen und besser abschalten.
Fühlen Sie sich niemals verpflichtet, immer und überall erreichbar zu sein – Sie müssen deshalb keineswegs auf die Vorzüge der modernen Technik verzichten! (Text: H.T.)

Flatrates fürs Handy

posted by admin 2:50 PM
Mittwoch, Juli 1, 2009

Flatrates – Telefonieren günstig wie nie

Wer kennt es nicht? Man möchte mit dem Freund oder dem Bekannten nur kurz telefonieren, Teensaber schon ist eine Stunde verstrichen. Ohne eine Flatrate kann das auf Dauer teuer werden. Die Telefonanbieter schaffen bereits seit einigen Jahren Abhilfe, indem Flatrates angeboten werden. Diese werden ständig günstiger und es scheint kein Ende in Sicht. Dennoch lauern einige Kostenfallen.

Auch Flatrates können zusätzliche Kosten verursachen

Der Vorteil einer solchen Flatrate liegt natürlich auf der Hand. Bei richtiger Handhabung weiß man schon am Monatsanfang wie teuer die Telefonrechnung sein wird. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Auch bei Telefonflatrates können zusätzliche Gebühren entstehen. Gespräche in das eigene Festnetz sind in der Regel kostenlos, finden allerdings Gespräche ins Ausland, zu Mobilfunknummern oder Sonderrufnummern statt, kosten diese extra. Die Realität ist also nicht ganz so rosig, wie die Telefonanbieter sie gerne anpreisen.
Bei der Wahl des Angebots ist ebenfalls einiges zu beachten. Allem voran gilt es die Vertragslaufzeit zu beachten. Viele Unternehmen binden ihre Kunden per Vertrag für 12 oder 24 Monate an das Angebot. In Zeiten, in denen die Tarife immer weiter sinken, muss hier genau geprüft werden, ob sich das Angebot rechnen wird.

Gar nicht so einfach: Die Wahl der richtigen Flatrate

Welche Flatrate nun wirklich in Frage kommt und welcher Anbieter gewählt wird, ist oft keine leichte Entscheidung. So kann der Telefonanschluss neben der Telefondose auch mittlerweile per Kabelanschluss funktionieren. Einige Unternehmen bieten nur reine Internettelefonie an, die einen konventionellen Telefonanschluss über einen anderen Anbieter voraussetzt.
Um nun das richtige Angebot finden zu können, muss man neben den Anschlussmöglichkeiten vor allem das eigene Telefonieverhalten ermitteln. Dazu studiert man am besten alte Telefonrechnungen. Aus diesen geht dann hervor, in welche Netze die meisten Gespräche gehen. Anschließend kann dann das Angebot gewählt werden, das am besten zum eigenen Verhalten passt. Möglicherweise ist eine Flatrate gar nicht die sinnvollste Alternative. Generell rechnet sich eine Flatrate, wenn man zahlreiche Gespräche in das Festnetz führt. Billigere Alternativen als die Flatrate für das Festnetz findet man heute praktisch nicht mehr.

Hilfe bei der Wahl des richtigen Anbieters

Es ist also gar nicht so leicht, das ideale Angebot zu finden. Das Internet hält als Hilfestellung viele Möglichkeiten bereit, verschiedene Angebote unter Berücksichtigung der eigenen Verhaltensweisen zu vergleichen. So lässt sich sicher der passende Anbieter finden. Grundsätzlich sollte aber jedes noch so verlockende Angebot kritisch unter die Lupe genommen werden, um nicht mögliche Kostenfallen zu übersehen. 

Fazit

Telefonieren ist so billig wie nie. Vorausgesetzt man telefoniert richtig. Die Wahl eines Angebots sollte sich unbedingt an das eigene Verhalten anpassen. Anders herum kann man sich, wenn es die Umstände erlauben, auch an die Gegebenheiten einer Flatrate anpassen. So kann man versuchen, den anderen Teilnehmer möglichst immer per Festnetz statt über das Mobiltelefon zu erreichen.  ( Text: D.D.E. / Foto: David Davis)

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