Handys und Telefone

TÜV Saarland bescheinigt O2 guten Service und hohe Kundenzufriedenheit bei Geschäftskunden
Der Service von Telefónica Germany kommt bei Selbstständigen, Freiberuflern, Kleinunternehmern und Mittelständlern gut an. Das belegt auch das neue Zertifikat “TÜV Service tested” des TÜV Saarland. Die Tester befragten rund eintausend O2 Kunden aus diesen Segmenten und vergaben die Note “gut” (2,0) für Kundenzufriedenheit und Servicequalität. Die O2 Geschäftskunden schätzen demnach besonders die Angebotsvielfalt sowie die Produkt- und Servicequalität ihres Anbieters. Auch für das Engagement und die Freundlichkeit der Mitarbeiter sowie den Service in den Shops gab es viel Lob in der Befragung des TÜV Saarland.
“O2 ist gut bei der Angebotsvielfalt und der Qualität seiner Produkte”, sagt Thomas Fischmann, Leiter TÜV Service Zertifizierung. “Die Kunden kaufen gern dort ein, weil nicht nur Preis und Leistung stimmen, sondern auch die Mitarbeiter freundlich und engagiert sind. Das zeigt die Auswertung unserer Befragung.”
Mit seinen exklusiven Angeboten und Tarifen wie O2 on oder O2 Blue Professional bietet Telefónica Germany seinen Geschäftskunden jederzeit eine zuverlässige Erreichbarkeit, Servicequalität und planbare Kosten. Zu den besonderen Leistungen zählen eine 24-Stunden-Hotline, der kostenlose O2 Conference Service und der 48-Stunden-Handy-Austausch bei Bedarf.
”Wir wissen, wie wichtig Telekommunikation für Selbstständige und Mittelständler ist. Sie müssen sich voll darauf verlassen können. Der Service für diese Kundengruppen hat deshalb höchste Priorität bei uns”, sagt Johannes Pruchnow, Geschäftsführer Business bei Telefónica Germany. “Geschäftskunden bekommen nicht nur maßgeschneiderte Angebote, sondern auch eine erstklassige Betreuung und einmalige Leistungen.”
Dazu gehört auch, dass die Mittelstandskunden von Telefónica Germany durch persönliche Kundenbetreuer beraten und unterstützt werden, wenn sie Fragen zu Verträgen, Rechnungen, technischen Problemen oder Angeboten haben.
Weitere Informationen über das Zertifikat “TÜV Service tested” und zum Testergebnis von Telefónica Germany finden Sie unter www.o2business.de/tuev.
Telefónica Germany GmbH & Co. OHG gehört mit seiner Produktmarke O2 zu Telefónica Europe und ist Teil des spanischen Telekommunikationskonzerns Telefónica S.A. Das Unternehmen bietet seinen Privat- wie Geschäftskunden in Deutschland Post- und Prepaid-Mobilfunkprodukte sowie innovative mobile Datendienste auf Basis der GPRS- und UMTS-Technologie an. Darüber hinaus stellt das Unternehmen als integrierter Kommunikationsanbieter auch DSL-Festnetztelefonie und Highspeed-Internet zur Verfügung. Der Kundenmonitor Deutschland 2011 bestätigt, dass Telefónica Germany zum fünften Mal in Folge der Netzbetreiber mit den zufriedensten Mobilfunkkunden im deutschen Markt ist. Telefónica Europe hat mehr als 58 Millionen Mobil- und Festnetzkunden in Großbritannien, Irland, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Deutschland. (Pressemitteilung)
Mac OS X 10.6 und 10.7: Der App Store bald auch auf dem Desktop
Bei Apples Betriebssystem Max OS X waren die Änderungen in den vergangenen Jahren eher marginal. Beim Sprung von der Version Mac OS X 10.5 (“Leopard”) auf das aktuelle 10.6 (“Snow Leopard”) etwa gab es praktisch keine Neuigkeiten beim Design. Apple führte bei den um insgesamt 7,5 GB schlankeren Dienstprogrammen allerdings einige Neuerungen ein und nennt es “Vorbereitung auf künftige Innovationen”. Etwas größer wird der Sprung von 10.6 auf die neue Version 10.7, genannt “Lion”.
Größte Neuerung dann: Der vom iPhone und dem iPad bekannte App Store kommt auch ins “große” Betriebssystem für Apples Desktop-PCs und Laptops. Bislang stellte Apple einige Software zur Erweiterung des Systems auf der eigenen Website vor. Die Anwender konnten sich hier gewünschte Software anschauen und herunterladen, oder aber – wie bei Windows auch – Software aus dem Web herunterladen. Der neue App Store für den Mac vereinfacht diesen Prozess, indem er Software direkt auf dem Rechner des Anwenders als eine Art Katalog vorstellt. Man muss nun künftig nicht mehr auf die Apple-Website gehen, um sich neue Software zu besorgen, sondern kann das einfacher über ein Icon in der Schnellstartleiste tun. Das vereinfacht den Installationsprozess und erhöht die Möglichkeiten für Software-Entwickler, die eigene Software schneller finden zu lassen, bekannter zu machen und Geld damit zu verdienen. Denn eine psychologische Barriere könnte damit fallen: Während Anwender auf Desktop-PCs meist nicht bereit sind, für Software zu zahlen, entscheiden sie sich auf mobilen Geräten eher zu dem Schritt. Kommt die bekannte Shopping-Funktion mobiler Geräte nun auch auf Desktop-Rechner, könnte sich der Trend fortsetzen. Gleichwohl bleibt es möglich, Anwendungen wie bisher aus dem Netz zu laden und eigenhändig zu installieren.
Nur Verschlankung, kaum sichtbare Verbesserungen
Weitere neue Funktion von 10.7/Lion sind dafür eher weniger innovativ. Apple propagiert das Launchpad, eine Übersichtsseite, die alle Apps auf einer Seite anzeigt oder es ermöglicht, wie auf dem iPhone darin zu blättern. Im Grunde ist das allerdings nur eine leicht verbesserte Version des Windows-Desktops, auf dem man seine Anwendungen schon lange anzeigen und mit einem Klick öffnen konnte. Die sogenannte neue Kommandozentrale “Mission Control” ist ebenfalls nicht viel Neues: Auf einer Seite werden alle offenen Fenster aus der Vogelperspektive angezeigt. Das ist nur eine Kombination der bereits bestehenden Übersichtsservices Exposé, Spaces und Dashboard.
Neu im aktuellen System 10.6/Snow Leopard ist die standardmäßige Unterstützung von Microsoft Exchange für den Austausch von Mails, Kalender- und Adressdaten zwischen verschiedenen eigenen Rechnern. Snow Leopard unterstützt die 64-Bit-Technologie, erlaubt mit Grand Central Dispatch eine bessere Methode, um das Potenzial von Mehrkern-Prozessoren auszunutzen und bietet mit OpenCL eine Technologie, um die Leistung von Programmen durch bessere Ausnutzung von Grafikprozessoren zu steigern.
Es geht also hauptsächlich um kleine Verbesserungen und Vereinfachungen – eine Revolution bleibt in letzter Zeit aus. Dafür wird Apple “Lion” ähnlich wie seinen Vorgänger Snow Leopard zu einem günstigen Preis angeboten. Der Upgrade von Leopard auf 10.6/Snow Leopard kostet 29,90 Euro. Auf neuen Macs ist Snow Leopard bereits vorinstalliert. Das Upgrade auf 10.7/Lion dürfte sich in einem ähnlichen preislichen Spektrum bewegen. Erhältlich soll das System aber erst im Sommer 2011 sein. ( Text J.V. )
Apple im Internet: http://www.apple.com/de/
Es gibt so viele Handy Modelle
Wer sich im Bereich Mobilfunk ein bisschen umsieht, der merkt sicherlich schnell wie sich dieser in den letzten paar Jahren verändert hat. Schon lange sind die Handy Modelle auf dem Markt
nicht mehr übergroß und simpel im Aufbau, sondern hochwertig, klein und leistungsstark. Bedenkt man wie viele Hersteller es für Handys gibt und wie oft neue Modelle heraus kommen ist es aber mit Sicherheit nicht einfach diese ganze Menge zu überschauen und zu entscheiden, welches man davon haben möchte, schon alleine deshalb weil sie sich alle in ihren Funktionen und der Bedienung unterscheiden und jeder Mensch in diesen Dingen seine ganz eigenen Ansprüche hat. Alle Handy Modelle zu kennen und zu wissen, wie gut oder schlecht sie für einen geeignet sind, ist praktisch gar nicht machbar, denn bei der großen Anzahl verschiedener Handys auf dem Markt hätte man sich wirklich einiges zu merken.
Handy Modelle – Überblick verschaffen – geht das?
Dennoch muss man sich aber natürlich einen Überblick verschaffen, wenn man auf dem laufenden bleiben will oder man sich vielleicht sogar selbst ein neues Handy anschaffen möchte, wobei es wohl kaum möglich sein wird vorher alle Handy Modelle zu testen und dann eines davon auszuwählen. Allerdings sollte man sich vorher durchaus wenigstens grob informieren und vielleicht die eine oder andere Datenbank durchsehen, in der alle Handy Modelle vorhanden sind und mit ihren Funktionen beschrieben werden. Auf diese Art und Weise ist man in der Lage gezielt nach einem Modell zu suchen, das alle wichtigen Voraussetzungen, die man an es stellt, erfüllen kann und das den eigenen Ansprüchen gerecht wird, was bei einem spontanen Kauf leider nicht immer der Fall ist, zumal die Informationen vom Hersteller meist nicht so sind, wie die Meinungen von Menschen, die ein bestimmtes Modell bereits verwendet haben. Auch diese sollte man in Form von Berichten berücksichtigen, um eine gute Entscheidung treffen zu können.
Sicher und souverän am Telefon
Telefonate sind aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Ob beruflich mit Kunden, privat mit Behörden oder Handwerkern – mit diesen kleinen Tipps gehen Sie sicher ins nächste Gespräch.

Vorbereitung gibt Sicherheit
Bevor Sie zum Hörer greifen und Ihr Telefonat beginnen, nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und überlegen: Was ist das Ziel meines Telefonates? Was will ich mitteilen, welche Fragen unbedingt stellen? Machen Sie sich ruhig ein paar Notizen, aber bitte nicht in ausformulierten Sätzen, sonst laufen Sie Gefahr, abzulesen. Ein paar Stichworte genügen. Wenn Sie angerufen werden und noch nicht genau wissen, was im nächsten Gespräch auf Sie zukommt, gibt es doch einige kleine Grundmuster, die Ihnen Sicherheit geben. Halten Sie immer Stift und Papier bereit, um sich den Namen des Anrufers und wichtige Informationen zu notieren. Sollten in Ihrer Firma gerade große Projekte vorbereitet werden, Ausschreibungen laufen oder besondere Themen Schwerpunkt sein, halten Sie sich darüber auf dem Laufenden, um eingehende Gespräche leichter einzuordnen.
Freuen Sie sich auf das Gespräch
Jedes Gespräch ist eine neue Chance. Eine Chance, Informationen zu erhalten, einem Ziel etwas näher zu kommen oder eine offene Aufgabe zu erledigen. Jedes Gespräch ist auch eine neue Begegnung. Machen Sie sich bewusst, dass der Gesprächspartner, mit dem Sie es gleich zu tun haben, ein wertvoller Mensch ist – auch wenn Sie persönlich ihn vielleicht nicht gerade mögen. Er hat einen Namen, den Sie im Gespräch auch benutzen sollten, das schafft eine Ebene persönlicher Wertschätzung. Auch Ihr Gesprächspartner möchte wissen, mit wem er es zu tun hat, deshalb melden Sie sich nach der Nennung Ihres Firmennamens (sofern es ein berufliches Telefonat ist) mit Ihrem Vor- und Nachnamen.
Bitte lächeln!
Wussten Sie schon, dass man ein Lächeln hören kann? Durch die veränderte Gesichtsmuskulatur verändert sich Ihre Stimme, probieren Sie es ruhig einmal aus. Bevor Sie den Hörer abnehmen, egal ob Sie anrufen wollen oder angerufen werden, wenden Sie sich bewusst diesem Gespräch zu. Vielleicht hilft Ihnen ein Bild, das Ihnen Freude macht und Sie zum Lächeln bringt. Stellen Sie es neben das Telefon und werfen einen Blick darauf, bevor Sie zum Hörer greifen. Vielleicht ist gerade Ihr Lächeln das erste oder sogar das einzige Lächeln des Tages, das Ihrem Gesprächspartner entgegengebracht wird!
Die Stimme ist Teil der Körpersprache
Eine tiefe Stimmlage ist angenehmer zu hören als eine hohe. Wenn Sie eine sehr hohe Stimme haben, dann sprechen Sie bewusst langsamer, dadurch senkt sich Ihre Stimme. Sprechen Sie nicht zu leise, das vermittelt oft Unsicherheit. Klare, nicht zu lange Sätze helfen Ihrem Gesprächspartner, Ihnen zu folgen. Sie sprechen von Haus aus Dialekt? Wenn es Ihnen nicht schwerfällt, ins Hochdeutsche zu wechseln, dann tun Sie es, aber erzwingen Sie bitte nichts. Wichtig ist, dass Sie echt und authentisch bleiben und sich wohlfühlen dabei.
Machen Sie sich groß
Wenn Sie verkrampft und zusammengesunken dasitzen, atmen Sie auch verkrampft und können nicht locker sprechen. Richten Sie sich auf und atmen Sie tief durch. Wenn Sie nervös sind und es sich um ein schwieriges Gespräch handelt, stehen Sie ruhig auf oder laufen herum, wenn es Ihnen Ihr Telefon gestattet. Stehend fühlen Sie sich auch größer und treten Ihrem Gesprächspartner selbstbewusster entgegen.
Sagen Sie zum Abschied nicht leise Servus
Wenn Sie ein Gespräch beenden, müssen alle offenen Fragen geklärt sein oder es muss zumindest sicher sein, wie es weitergeht. Deshalb am besten am Schluss kurz zusammenfassen, was besprochen oder vereinbart wurde. Für eventuelle Rückfragen sollte eine Tür offenbleiben, dafür sind zwei Dinge wichtig: Zum einen natürlich, dass Ihnen bekannt ist, wo, wann und bei wem Sie nachfragen können. Zum anderen, dass Sie Ihren Gesprächspartner ganz bewusst und deutlich mit einem netten Gruß, einer persönlichen Bemerkung verabschieden und so einen sympathischen Eindruck hinterlassen, der eine nächste Kontaktaufnahme erleichtert.
(Text: P.K. / Foto: © Kurhan)
Vom Aussterben bedroht – Das Telefon / Handy
Das US-amerikanische Magazin “Wired” hält seit 1993 unsere Kommunikationsgesellschaft über News, Trends, Tops und Flops auf dem Laufenden. Zu diesem journalistischen Auftrag gehört auch das Beobachten und bekannt geben bemerkenswerter neuer Verhaltensmuster in der Benutzerlandschaft. In diesem Zusammenhang wurde jüngst berichtet, dass viele junge dynamische Geschäftsleute an ihren hypermodernen Handys jede Funktion mit verbundenen Augen aktivieren können. Nur eine nicht. Und zwar die zum Telefonieren. Sehen wir in diesem Symptom den Beginn einer neuen Entwicklung? Gehört das Telefon ab sofort auf die Liste der bedrohten Technik-Arten?
Sprechen ist gut – Schreiben ist besser
Das gute alte Telefonat wird nach und nach aus der alltäglichen Kommunikationskultur verschwinden. Dafür wird die derzeit heranwachsende “Generation Facebook” zuverlässig sorgen. Denn schon jetzt können einschlägige Statistiken deutlich belegen, dass die Anzahl herkömmlicher Telefonate schon seit Jahren rückläufig ist, während Chaträume jeglicher Couleur aus allen Nähten platzen. Wer sich heute sprachlich mitteilen möchte, muss Simsen, Twittern und Chatten können, wenn er “gehört” werden will. Bald werden sich nur noch die betagten Silver Surfer an jene guten alten Zeiten erinnern können, in denen aus echten Telefonhörern echte menschliche Stimmen drangen.
Warum der neue Sprachverlust sich wirtschaftlich rechnet
Man sitzt in seinem Büro am Schreibtisch, möchte konzentriert arbeiten – und wird ständig von störenden Anrufen genervt. Oder man muss ganz dringend jemand erreichen, der aber momentan nicht am Platz ist. In beiden Fällen erweist sich der Anruf als höchst kontraproduktiv. Mit einer “Instant Message” sieht das schon ganz anders aus. Diese Nachricht erreicht den Adressaten auf jeden Fall, und er kann darauf reagieren, sobald es sich einrichten lässt. So treffen Effektivität und Effizienz sinnvoll aufeinander. Oder anders gewendet: Telefonieren ist ineffizient und verursacht unnötige Kosten, in dem es den Workflow empfindlich stört. Und so haben moderne Manager mehrheitlich beschlossen, das ewig nervige “Störe ich gerade? Oder haben Sie ein paar Minuten für mich?” durch eine diskret anklopfende SMS zu ersetzen. Deshalb gehört die wirtschaftliche Zukunft der getippten Nachricht. ( Tipp: Infos zum Thema Handy und Telefon finden Sie auch auf www.online-handys-kaufen.de
Stimmgewaltige Gegenbewegung
Jeder Trend ruft auch einen Gegentrend auf den Plan. In diesem Fall lautet das Motto der Smart Phone Verweigerer: zurück zu den klangvollen Wurzeln der Telefonie. Denn während es dem jungen, dynamischen und aufstrebenden Geschäftsmann fast schon egal ist, ob er mit seinem aufgebrezelten Handy auch telefonieren kann, fordern immer mehr Puristen das monofunktionale Mobiltelefon. So gilt einmal mehr: Chacun à son goût. Selbstverständlich hat die Industrie auch darauf schon längst reagiert. Und so liegen Hightech-Handys in friedlicher Nachbarschaft zu einfachen Geräten in den Regalen der Anbieter. Allerdings braucht es im Geschäft schon ein gerüttelt Maß an Selbstbewusstsein, wenn man nach einem einfachen Handy verlangt. Denn die firmieren hier oft unter “Seniorenhandy”. Und wenn der Verkäufer diesen schlichten Kundenwunsch mit einem Lächeln quittiert, muss das nicht unbedingt freundlich gemeint sein.
Dell Streak: Riesen-Smartphone oder Mini-Tablet
Mit dem Streak landete Dell im Sommer 2010 einen Coup. Nach dem iPad war das Gerät erst das zweite ernstzunehmende Tablet auf dem deutschen Markt. Dabei ist das 5-Zoll-Modell in Wahrheit wohl nicht viel anderes als ein sehr groß geratenes Smartphone. Es geht über WLAN oder UMTS/HSPA mit bis zu 7,2 Mbit/s ins mobile Internet. Google Android werkelt als Betriebssystem, ein schneller 1-GHz-Prozessor sorgt für den Betrieb. 16 GB ist der Flash-Speicher groß, der sich über eine Micro-SD-Karte aufrüsten lässt. Es gibt GPS, einen E-Kompass, einen Entfernungssensor und Beschleunigungssensoren wie beim iPhone. Das so genannte Gorilla-Glas soll kratzfest sein – und bekommt gute Noten für seine Auflösung.
Viele der Funktionen deuten darauf hin, dass das Streak ein besseres Handy ist. So gibt es ein internes Mikro, einen Lautsprecher und eine ganz gewöhnliche Mobilfunk-Telefon-App. Es gibt eine Hauptkamera mit 5 Megapixeln und eine Frontkamera für Videotelefonie oder Selbstporträts. Das Aussehen erinnert stark an das iPhone oder HTC-Smartphones.
Bei der Oberfläche hat Dell viel Wert auf Unterhaltung gelegt. Social-Network-Apps wie für Facebook sind als Widgets integriert und finden auf dem 5-Zoll-Bildschirm genügend Platz. Die Technikredaktion von Golem.de bescheinigt dem Streak ordentliche Werte, wenn auch rechte Unausgereiftheit einiger Anwendungen. Abzüge gibt es in der B-Note für die nur mäßige Bildqualität der Kamera und das nicht für alle Anwendungen verfügbare Multitouch. Ansonsten lässt sich das Streak aber ähnlich mit mehreren Fingern und Wischbewegungen steuern wie das iPhone. Es gibt drei physische Tasten für eine einfachere Navigation.
Bemängelt wurde die zwar von Dell angepasste, aber dennoch veralterte Android-Version 1.6, mit der das Streak anfangs ausgeliefert wurde. Bestimmte Anwendungen wie Google Earth, der Mozilla Fennec-Browser oder Tethering funktionierten deswegen nicht. Neue Streak-Modelle erhalten dafür Android 2.2.
Dell positioniert das Streak als Konsole für Menschen, die immer vernetzt sein wollen und nur gelegentlich telefonieren. Selbst das Schreiben kurzer Texte eignet sich darauf. Erhältlich ist das Streak in Dells Online-Shop für knapp 600 Euro. ( Text: J.V. )
N8: Nokias Zauber-Smartphone mit veralteter Benutzeroberfläche
Das N8 sollte Nokias Rückkehr an die Weltspitze der Smartphones werden. Während Hardware und Design tatsächlich überzeugen, bemängeln Kritiker allerdings das hoffnungslos veraltete Betriebssystem.
Die Hardware-Details lesen sich gut. Eine 12-Megapixel-Kamera aus dem Hause Carl Zeiss dürfte endgültig jede zusätzliche Digitalkamera überflüssig machen. Die Kameras der Konkurrenz haben meist nur 3, 5 oder maximal 8 Megapixel. Ein Xenon-Blitz rundet das Bilderlebnis der N8 ab, Videos kann man mit 720p in HD-Qualität aufnehmen. Mit einer HDMI-Schnittstelle lässt sich das N8 direkt an einen Monitor oder Fernsehr anschließen, um zum Beispiel auf dem Gerät gespeicherte Videos und Fotos größer anzuzeigen. Dolby Digital Plus soll außerdem für ein besseres Klangerlebnis sorgen.
Ins Netz geht das N8 über UMTS/HSPA und WLAN; 16 GB Speicher sind verbaut, die sich über eine Micro-SD-Speicherkarte auf 32 GB erweitern lassen. Die aus dem iPhone bekannten Beschleunigungssensoren finden sich auch im N8, außerdem ein Kompass. Etwas schwach wirkt im Vergleich zu den technischen Delikatessen hingegen der Touchscreen, der kein Mehrfinger-, sondern nur Zwei-Finger-Bedienung erlaubt und mit 640 x 360 Pixeln trotz 3,5 Zoll Bilddiagonale (wie im iPhone) eine schwache Auflösung bietet. Pluspunkte sammelt das N8 dagegen für seine robuste Bauweise und das ungewöhnliche Design.
In fast sämtlichen Tests bekam allerdings die mitgelieferte Software eine sehr schlechte Benotung. Nokias hölzern und klobig wirkendes Betriebssystem Symbian ist auch in der extra für das N8 neu aufgelegten Version Symbian^3 hoffnungslos veraltet. Die Bedienung und Navigation gestalten sich schwer, trotz zahlreicher Apps und Kartenmaterials aus Nokias Ovi-Store. Das bekannte US-Technikblog Gizmodo weigerte sich auf Grund von Symbian gar, das N8 zu testen. Es sei ein Auslaufmodell, und ein Gerät damit auszuliefern, sei den Kunden nicht zuzumuten. Nokia will Symbian in der Tat künftig gegen das pfiffigere, neuere MeeGo ersetzen. Zum Marktstart des N8 war MeeGo aber noch nicht weit genug entwickelt.
Nokia verkauft das N8 für knapp 600 Euro ohne Vertrag. Die veralterte Benutzeroberfläche sorgt trotz der guten Hardware für ein nur durchschnittliches Gesamturteil.
Handymafia schlägt mit neuer Masche zu!
Besonders sehr junge Erwachsene gehen ihnen auf den Leim und das direkt vor den Augen der Öffentlichkeit. Seit Kurzem hat die Handymafia ein neues System des legalen Betruges entdeckt, dass sie schamlos dazu nutzt, um Unwissende in den finanziellen Ruin zu treiben. Dabei klingen die Angebote der Täter für die zukünftigen Opfer anfangs sehr verlockend und durchaus vielversprechend, vor allem für die jüngere Generation!
Spontaner Geldsegen lockt in die Handyfalle!
Immer öfter werden in den Einkaufszonen deutscher Großstädte junge Erwachsene von Fremden mit der Bitte angesprochen, einen Handyvertrag abzuschließen. Dabei geben die Täter in den meisten Fällen eine Notlage vor. Sie hätten bereits einen Handyvertrag und könnten deshalb keinen Zweitvertrag abschließen. Deshalb wäre es nötig, jemanden zu finden, der den Vertrag abschließt, um ihn dann binnen kürzester Zeit auf die Daten des Täters umschreiben zu lassen. Das Angebot ist insofern besonders verlockend, weil den jungen Opfern oft Bargeld für diesen „Deal“ angeboten wird, sodass viele in diese Falle treten.
Die Überraschung folgt prompt
Nachdem der Angesprochene den Vertrag abgeschlossen hat, wird ihm der versprochene Geldsegen zuteil. Der Umschrieb des Vertrages würde direkt am nächsten Tag erfolgen, weil man ja eine gewisse Frist abwarten müsse, um die Vertragsdaten auf den Folgenutzer zu ändern. Um die vermeintlich gute Absicht des Nachnutzers zu untermauern, wird angefügt, dass man die Handykarte ja am nächsten Tag sperren könne. Der Deal scheint also wasserdicht zu sein. Die ahnungslosen Opfer stimmen zu, händigen Geräte und Karte den Tätern aus. Doch jetzt geht alles ganz schnell.
Karten und Mobiltelefone wandern direkt ins Ausland
Binnen weniger Stunden werden Handy und Karte ins osteuropäische Ausland geschafft und von dort aus manipuliert, sodass man kostenpflichtige Hotlines, mit denen die Handymafia offensichtlich zusammenarbeitet, anwählen kann. So kommen innerhalb kürzester Zeit Telefonkosten zusammen, die schnell in die Tausende Euro gehen können, während die gutmütigen Opfer darauf warten, dass der Vertrag umgeschrieben wird. Fatal: Solange die Handykarte nicht gesperrt wird, gehen diese Telefonkosten komplett völlig legal auf die Rechnung des Vertragsinhabers. Trotz Sperrung am nächsten Tag haben die Täter genug Zeit, um sich mittels der Handykarten reich zu telefonieren.
Opfer müssen direkt handeln
Abgesehen von der Tatsache, dass niemand einfach so Geld zu verschenken hat und man deshalb derartige Angebote immer ablehnen sollte, müssen Betroffene sofort handeln, wenn sie dennoch auf die Handymafia hereingefallen sind. Neben der Anzeige bei der Polizei wird empfohlen, mit einem Zeugen den Mobilfunk-Laden aufzusuchen, die Situation zu schildern und den Vertrag zu stornieren. Ist dieses nicht möglich, muss die Karte sofort gesperrt werden. Erst dann kann nicht mehr auf Kosten des Opfers telefoniert werden und der finanzielle Schaden lässt sich zumindest in Grenzen halten. ( Text: C v B )
Quellen:
Handyabzocke – wenn die Rechnung in den Bankrott führt
http://www.mdr.de/escher/rueckschau/7475172.html
Kostenlos telefonieren? So geht’s!
Generell ist das Telefonieren derzeit so billig, wie es noch nie war. Mittlerweile verfügen die meisten Haushalte über eine Flatrate, die es ermöglicht zu einem kostengünstigen Festpreis theoretisch 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche zu telefonieren. Doch es geht auch gänzlich ohne Telefonkosten, sogar ins Ausland. Möglich machen es Dienste wie „Skype“.
Gratis telefonieren
Das Internet macht es möglich, gratis zu telefonieren. Benötigt wird ein Computer oder Notebook mit Internetzugang, die „Skype“-Software und im Idealfall ein Headset für eine gute Gesprächsqualität. Die benötigte Software kann direkt beim Anbieter gratis heruntergeladen werden und ist in wenigen Minuten installiert. Nach einer einfachen Anmeldung erklärt das Programm selbst Schritt für Schritt, wie man Freunde in das Telefonbuch hinzufügen und mit ihnen kommunizieren kann.
Wie funktioniert es?
Jeder Nutzer wählt bei der Anmeldung einen Benutzernamen, unter dem er für seine Freunde und Bekannten erreichbar ist, den sogenannten Nickname. Im Telefonbuch können Freunde anhand derer Benutzernamen hinzugefügt werden. Hat nun gerade ein Benutzer das Programm gestartet und sieht in seinem Telefonbuch, dass ein von ihm gespeicherter Nutzer ebenfalls online ist, so kann er diesen einfach mittels eines Mausklicks anrufen. Nimmt der Angerufene das Gespräch an, so können beide ohne zusätzliche Kosten stundenlang via Internet telefonieren. Hat man zudem noch eine Webcam, so kann man sogar – ebenfalls ohne zusätzliche Kosten – ein Videogespräch führen und den Gesprächspartner auf dem Bildschirm sehen.
Gerade im Urlaub: keine teuren Auslandsgespräche
Gerade vor dem Urlaub sollte man sich darüber Gedanken machen, ob man sich nicht ein Benutzerkonto bei „Skype“ anlegen sollte. Die meisten Urlauber möchten sich ja mal bei ihren Lieben in der Heimat melden, haben jedoch Angst vor den hohen Telefonkosten. Gerade Auslandsgespräche über das Handy verursachen oft schwindelerregende Beträge auf der nächsten Telefonrechnung. Um dies zu umgehen, ist es oft kostengünstiger und komfortabler, sich am Urlaubsort mal eine Stunde ins Internet-Café zu setzen. Die Skype-Software ist in vielen Internet-Cafés auf den Rechnern bereits installiert und auch Headsets sind in der Regel vorhanden. So braucht man sich nur noch mit seinen Benutzerdaten anzumelden und kann vom Urlaubsort und seinen Erlebnissen in aller Ruhe berichten. Vielleicht kann man sogar via Webcam auch schon stolz die erste Urlaubsbräune präsentieren und die neidischen Blicke der Balkonier sehen.
In jedem Fall einfach und lohnenswert
Skype ist in jedem Fall eine einfache und preisgünstige Alternative zu überteuerten Mobilfunkgesprächen oder knappen Dialogen in überhitzten Telefonzellen. Um sicher zu gehen, seine Gesprächspartner auch zu erreichen, kann man sich vorab beispielsweise per Email zum Telefonieren zu einer bestimmten Uhrzeit verabreden. Sollte der gewünschte Gesprächspartner kein Skype oder Internet haben, so besteht ferner auch noch die Möglichkeit, über Skype auf Festnetz- oder Mobilfunknummern anzurufen. Die genauen Konditionen kann man bei Skype finden. Inwieweit sich dies unterm Strich rechnet, müsste man gegebenenfalls für das jeweilige Urlaubsland noch einmal individuell prüfen.
Gesundheitsgefahr durch Handystrahlung
Immer mehr Menschen besitzen ein Handy und nutzen dieses fast an allen Orten. Viele müssen sogar ständig erreichbar sein, und schalten ihr Handy daher nie aus. Da jedes Handy elektromagnetische Strahlen abgibt, existiert für jedes einzelne Handy ein so genannter SAR-Wert. SAR steht für Spezifische Absorbtions-Rate. Dieser Wert gibt an, wie viel der Mensch von dieser Strahlung während einem Telefonat in Form von Wärme aufnimmt. Je geringer der SAR-Wert ist, desto niedriger ist die Strahlung. Die meisten Handys die auf dem Markt sind, unterschreiten die angegebenen Werte, und sind als strahlungsarm zu bezeichnen, ein Vergleich der Handy Modelle ist ratsam.
Eine zu hohe Strahlenbelastung kann zu gesundheitlichen Schäden führen. Diese können sich in Schlafstörungen, Erschöpfung und Kopfschmerzen äußern. Die Gesundheitsgefahr durch Handystrahlung betrifft auch Kinder. Deshalb sollte gerade bei der Handynutzung durch Kinder auf einen sehr niedrigen SAR-Wert geachtet werden. Die Gesundheitsgefahr durch Handystrahlung ist bei Kindern, die sich noch mitten im Wachstum befinden, deutlich höher als bei Erwachsenen. In einzelnen Fällen kann eine ernste Gesundheitsgefahr durch Handystrahlung festgestellt werden.
So genannte Headsets können einer Gesundheitsgefahr durch Handystrahlung entgegen wirken, da bei dieser Variante das Handy während dem Telefonieren nicht in direkter Kopfnähe gehalten werden muss.
Weltweite Untersuchungen und Forschungen konnten keine gesicherte Gesundheitsgefahr durch Handystrahlung beweisen. Auf Dauer ist aber auch niedrige Bestrahlung ungesund. Das Gerät mit einem Schutz gegen elektromagnetische Strahlen zu versehen ist nicht ratsam. Dadurch wird der Empfang zum Sender abgeschwächt, was zur Folge hat, das das Handy seine Sendeleistung erhöht. Hierdurch werden mehr Strahlen als sonst abgegeben.
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