Gefahrenquelle Handy – Macht uns Mobilfunk krank?

posted by admin @ 1:43 PM
Montag, Juli 6, 2009

Immer wieder wird diskutiert, ob Handys und schnurlose Telefone der Gesundheit schaden, und oft ist nicht erkennbar, aus welchem Hintergrund bestimmte Pro- und Contra-Argumente in Wirklichkeit kommen. Wer sich objektiv über mögliche Gefährdungen durch entsprechende Geräte informieren will, sieht sich mit einem schier unüberschaubaren Wust aus Studien, Gutachten, Stellungnahmen und Meinungen konfrontiert. Speziell die Eltern von geradezu handybesessenen Teenagern sorgen sich und fühlen sich verunsichert. Sind sie denn nun gesundheitlich bedenklich, die kleinen Lieblingsspielzeuge? Oder nicht?

 

Man kann es nicht sehen, man kann es nicht spüren…

Wäre die Mobilfunkstrahlung für uns fühlbar – könnten wir Symptome wie Kopfschmerz, Schlafstörungen oder Depressionen direkt merklich ins Verhältnis setzen zu unserem Telefonkonsum – was würden wir tun? Uns ihr nicht mehr aussetzen, die Handys abschalten? Wer große Hitze nicht verträgt, meidet diese ja auch… Allein – Strahlen aus dem Telefon sich für uns nicht greifbar. Riechen nicht, sind nicht zu sehen, summen und vibrieren nicht. Vorhanden sind sie trotzdem, und sie wirken auf uns ein.

 

Ursache und Wirkung

Tatsächlich bewiesen ist, dass sich bei intensivem Telefonieren das kontaktierte Gewebe erwärmt – und zwar deutlich. Neben dieser vermeintlich unspektakulären Reaktion haben in den letzten Jahren mehrere Wissenschaftler unabhängig voneinander aber auch bedenkliche Effekte festgestellt. Funkstrahlen verändern die Gehirnströme in ungewöhnlicher Art und Weise. Die sogenannte Blut-Hirn-Schranke – ein Schutzmechanismus, der toxische Stoffe nicht ins Hirn eindringen lässt – öffnet sich dabei. Bei bestrahlten Tieren brach Krebs aus, verklumpten Blutkörperchen, starben Nervenzellen ab. Ärzte bestätigen mittlerweile einen Zusammenhang zwischen Mobilfunkstrahlen und Krankheitsbildern wie Schlafstörungen, verminderter Denkfähigkeit, Reizbarkeit, Depressionen, Konzentrationsschwäche – allesamt beruhend auf der Degeneration von Gehirnstrukturen.

 

Keine Handys in Kinderhände

Die wenigsten Eltern verfügen über genügend Fachwissen, um die reale Gefahr des Handys für ihr Kind beurteilen zu können. Weiterführende Informationen sind schwer zu recherchieren, und für Laien sind Statements aus Medizin und Wirtschaft schwer auf ihre Glaubwürdigkeit hin zu überprüfen. Doch wer seinem gesunden Menschenverstand vertraut und nicht bedingungslos alles glaubt, was an Meinungen existiert, befindet sich auf dem richtigen Weg.

Viele Erfahrungsberichte strahlenbelasteter Menschen sprechen eine deutliche Sprache. Oft wurde schon von Hausärzten Betroffener bestätigt, dass Beschwerden verschwanden, sobald vom Mobilfunkmast weggezogen oder das schnurlose Telefon abgeschafft wurde. Natürlich gibt es immer Hypochonder, die in ihren Äußerungen einfach nicht ernst genommen werden können. Aber wenn bei kleinen Kindern und auch Anhängern der Unbedenklichkeitstheorien gleichermaßen typische Erkrankungen auftauchen, kann von Einbildung nicht mehr gesprochen werden.

Wer nicht auf das mobile Telefonieren verzichten kann oder will, aber dennoch auf Nummer sicher gehen möchte, sollte zumindest nicht im Auto telefonieren, nachts das Handy ausschalten und es nicht in Kopfnähe ablegen, Gespräche generell kurz halten und räumlichen Abstand zu anderen Handy-Nutzern halten. Nur für alle Fälle…. ( Text: C.E.)

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