Handys und Telefone

Archive for Februar, 2012
Handys für Kinder – Weniger ist mehr
Zur Schuleinführung ist ein Kind in der Regel soweit herangereift, dass seine Eltern ihm ein Handy anvertrauen können. Dann stellt sich die Frage, mit welchen Funktionen es ausgestattet sein muss. Ein Kinderhandy sollte leicht bedienbar sein, über eine Notruftaste und eine GPS-Ortung verfügen. Gerät das Kind in Gefahr und drückt die Notruftaste, wird automatisch die Nummer von Angehörigen angewählt. Das kann beispielsweise die Nummer des Vaters, der Mutter oder der Großeltern sein, die vor Gebrauch einprogrammiert werden kann. Bei manchen Handys können auch mehrere Nummern gleichzeitig eingegeben werden, die dann nacheinander automatisch angewählt werden, und zwar so lange, bis sich jemand meldet. Durch die GPS-Ortung ist es möglich, Kinder überall aufzuspüren, weil ihr Aufenthaltsort über ein anderes Handy ermittelt werden kann. Manche Handys sind mit einer Funktion zum Fernhören ausgestattet. Diese hat den Zweck, dass die Eltern oder Angehörigen, die das Kind anrufen, jederzeit in seine Umgebung hinein hören können.
Weniger ist mehr!
Viele Handys haben Zusatzfunktionen, die vor allem bei jüngeren Kindern nicht unbedingt erforderlich sind, weil sie zusätzlich Strom benötigen und leider auch dazu beitragen, dass dem Akku früher die Power ausgeht. Außerdem erschweren sie auch die Bedienbarkeit des Handys. Viele Eltern verzichten auf einen Handyvertrag, damit sie die Kosten besser unter Kontrolle haben. Wer sich für einen Handyvertrag entscheidet, sollte unbedingt die Kündigungsfristen der Anbieter beachten und vor allem das Kleingeduckte sorgfältig durchlesen, um später keine böse Überraschung zu erleben. Es gibt Handy-Charts, auf denen Eltern ihren Kindern einen Betrag von drei, fünf oder zehn Euro transferieren können. Dann müssen sie nicht befürchten, dass der sonst übliche Aufladebetrag von fünfzehn Euro innerhalb kurzer Zeit schon futsch ist. Manche Anbieter geben den Eltern die Möglichkeit selber einen Betrag zu bestimmen, den ihr Kind im Laufe eines Monats ausgeben darf. Beim Erreichen dieses Betrages tritt eine automatische Sperre ein, jedoch nur für kostenpflichtige Verbindungen. Dadurch können Eltern verhindern, dass ihnen unerwünschte Zusatzkosten entstehen.
Schlussfolgerung
Das Kinderhandy steht unseren Kindern oft in schwierigen und gefahrbringenden Situationen bei. Deshalb sollten wir ihnen, wenn sie auf Grund ihres Alters fähig sind, gewissenhaft damit umzugehen, unbedingt Zugang zu diesem schutzbringend Mobiltelefon gewähren. ( Foto: © Uwe Grötzner )
Lohnen sich für die Provider so hohe Investitionen beim Mobilfunknetz?
Wenn man zum ersten Mal die Zahl 25 Milliarden Euro hört, denkt man eher an das Bruttoinlandsprodukt eines kleinen Landes, als an die geplanten Aufwendungen der Telekommunikationsriesen in Deutschland. Nach einer Erhebung von IHS iSuppli planen die Unternehmen im nächsten Jahr jedoch einen gigantischen Schritt nach vorn. Nicht nur in den Städten, sondern auch auf dem Lande wollen immer mehr Kunden in den Genuss des rasanten Standards kommen und ebenso mobil im Internet besonders schnell unterwegs sein.
Die Gelder sollen vor allem in den Ausbau des bereits bestehenden Netzes fließen. Der 3,5 G Standard, zu dem auch HSPA und UMTS gehören ist bis dato noch nicht in allen Regionen der Republik verfügbar. Investitionen in die Zukunft neuer Technik sind jedoch ebenfalls geplant. Wer künftig Mobilfunkverträge verkaufen möchte, der muss sich an den verfügbaren Geräten orientieren. Smartphones und Tablets sind viel mehr als nur Kommunikationsendgeräte. Die neue Nutzergeneration möchte vor allem Multimediakonsolen im Westentaschenformat besitzen. Selbst das mobile Webdesign passt sich immer mehr den Bedürfnissen der Anwender an. Um jedoch die multimedialen Inhalte zu übertragen, bedarf es schlicht schnellerer Netze. UMTS und HSPA bieten lediglich ein Tempo, dass mit einer DSL2000 Datenrate vergleichbar ist.
Der neue Standard heißt »Long Term Evolution«. Führende Anbieter wie Vodafone oder auch die Telekom sowie O2 sprechen über Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s. Um für das neue Smartphone einen Provider zu finden, der nicht nur Geschwindigkeit, sondern auch zugleich einen bezahlbaren Preis anbietet, sollte man einen LTE Vergleich vornehmen. Das noch recht wenig verbreitete Netz ist derzeit auf dem Vormarsch und es ist davon auszugehen, dass die großen Kommunikationsunternehmen fleißig um die Kunden buhlen werden. Von den derzeit 200 Carriern, die sich mit LTE weltweit auseinandersetzen, sind bereits 50 im und am Netz. Die noch ausstehenden Anbieter stellen jedoch den Ausbau und die Schaltung der Technik in naher Zukunft in Aussicht. Der Name 4G wird als Werbemerkmal dann sicher öfter zu hören und zu lesen sein. Genau genommen, ist diese Technologie aber nicht etwas völlig neues und damit eher eine Weiterentwicklung der 3G -Technik.
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