Handys und Telefone

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Lohnen sich für die Provider so hohe Investitionen beim Mobilfunknetz?
Wenn man zum ersten Mal die Zahl 25 Milliarden Euro hört, denkt man eher an das Bruttoinlandsprodukt eines kleinen Landes, als an die geplanten Aufwendungen der Telekommunikationsriesen in Deutschland. Nach einer Erhebung von IHS iSuppli planen die Unternehmen im nächsten Jahr jedoch einen gigantischen Schritt nach vorn. Nicht nur in den Städten, sondern auch auf dem Lande wollen immer mehr Kunden in den Genuss des rasanten Standards kommen und ebenso mobil im Internet besonders schnell unterwegs sein.
Die Gelder sollen vor allem in den Ausbau des bereits bestehenden Netzes fließen. Der 3,5 G Standard, zu dem auch HSPA und UMTS gehören ist bis dato noch nicht in allen Regionen der Republik verfügbar. Investitionen in die Zukunft neuer Technik sind jedoch ebenfalls geplant. Wer künftig Mobilfunkverträge verkaufen möchte, der muss sich an den verfügbaren Geräten orientieren. Smartphones und Tablets sind viel mehr als nur Kommunikationsendgeräte. Die neue Nutzergeneration möchte vor allem Multimediakonsolen im Westentaschenformat besitzen. Selbst das mobile Webdesign passt sich immer mehr den Bedürfnissen der Anwender an. Um jedoch die multimedialen Inhalte zu übertragen, bedarf es schlicht schnellerer Netze. UMTS und HSPA bieten lediglich ein Tempo, dass mit einer DSL2000 Datenrate vergleichbar ist.
Der neue Standard heißt »Long Term Evolution«. Führende Anbieter wie Vodafone oder auch die Telekom sowie O2 sprechen über Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s. Um für das neue Smartphone einen Provider zu finden, der nicht nur Geschwindigkeit, sondern auch zugleich einen bezahlbaren Preis anbietet, sollte man einen LTE Vergleich vornehmen. Das noch recht wenig verbreitete Netz ist derzeit auf dem Vormarsch und es ist davon auszugehen, dass die großen Kommunikationsunternehmen fleißig um die Kunden buhlen werden. Von den derzeit 200 Carriern, die sich mit LTE weltweit auseinandersetzen, sind bereits 50 im und am Netz. Die noch ausstehenden Anbieter stellen jedoch den Ausbau und die Schaltung der Technik in naher Zukunft in Aussicht. Der Name 4G wird als Werbemerkmal dann sicher öfter zu hören und zu lesen sein. Genau genommen, ist diese Technologie aber nicht etwas völlig neues und damit eher eine Weiterentwicklung der 3G -Technik.
Mac OS X 10.6 und 10.7: Der App Store bald auch auf dem Desktop
Bei Apples Betriebssystem Max OS X waren die Änderungen in den vergangenen Jahren eher marginal. Beim Sprung von der Version Mac OS X 10.5 (“Leopard”) auf das aktuelle 10.6 (“Snow Leopard”) etwa gab es praktisch keine Neuigkeiten beim Design. Apple führte bei den um insgesamt 7,5 GB schlankeren Dienstprogrammen allerdings einige Neuerungen ein und nennt es “Vorbereitung auf künftige Innovationen”. Etwas größer wird der Sprung von 10.6 auf die neue Version 10.7, genannt “Lion”.
Größte Neuerung dann: Der vom iPhone und dem iPad bekannte App Store kommt auch ins “große” Betriebssystem für Apples Desktop-PCs und Laptops. Bislang stellte Apple einige Software zur Erweiterung des Systems auf der eigenen Website vor. Die Anwender konnten sich hier gewünschte Software anschauen und herunterladen, oder aber – wie bei Windows auch – Software aus dem Web herunterladen. Der neue App Store für den Mac vereinfacht diesen Prozess, indem er Software direkt auf dem Rechner des Anwenders als eine Art Katalog vorstellt. Man muss nun künftig nicht mehr auf die Apple-Website gehen, um sich neue Software zu besorgen, sondern kann das einfacher über ein Icon in der Schnellstartleiste tun. Das vereinfacht den Installationsprozess und erhöht die Möglichkeiten für Software-Entwickler, die eigene Software schneller finden zu lassen, bekannter zu machen und Geld damit zu verdienen. Denn eine psychologische Barriere könnte damit fallen: Während Anwender auf Desktop-PCs meist nicht bereit sind, für Software zu zahlen, entscheiden sie sich auf mobilen Geräten eher zu dem Schritt. Kommt die bekannte Shopping-Funktion mobiler Geräte nun auch auf Desktop-Rechner, könnte sich der Trend fortsetzen. Gleichwohl bleibt es möglich, Anwendungen wie bisher aus dem Netz zu laden und eigenhändig zu installieren.
Nur Verschlankung, kaum sichtbare Verbesserungen
Weitere neue Funktion von 10.7/Lion sind dafür eher weniger innovativ. Apple propagiert das Launchpad, eine Übersichtsseite, die alle Apps auf einer Seite anzeigt oder es ermöglicht, wie auf dem iPhone darin zu blättern. Im Grunde ist das allerdings nur eine leicht verbesserte Version des Windows-Desktops, auf dem man seine Anwendungen schon lange anzeigen und mit einem Klick öffnen konnte. Die sogenannte neue Kommandozentrale “Mission Control” ist ebenfalls nicht viel Neues: Auf einer Seite werden alle offenen Fenster aus der Vogelperspektive angezeigt. Das ist nur eine Kombination der bereits bestehenden Übersichtsservices Exposé, Spaces und Dashboard.
Neu im aktuellen System 10.6/Snow Leopard ist die standardmäßige Unterstützung von Microsoft Exchange für den Austausch von Mails, Kalender- und Adressdaten zwischen verschiedenen eigenen Rechnern. Snow Leopard unterstützt die 64-Bit-Technologie, erlaubt mit Grand Central Dispatch eine bessere Methode, um das Potenzial von Mehrkern-Prozessoren auszunutzen und bietet mit OpenCL eine Technologie, um die Leistung von Programmen durch bessere Ausnutzung von Grafikprozessoren zu steigern.
Es geht also hauptsächlich um kleine Verbesserungen und Vereinfachungen – eine Revolution bleibt in letzter Zeit aus. Dafür wird Apple “Lion” ähnlich wie seinen Vorgänger Snow Leopard zu einem günstigen Preis angeboten. Der Upgrade von Leopard auf 10.6/Snow Leopard kostet 29,90 Euro. Auf neuen Macs ist Snow Leopard bereits vorinstalliert. Das Upgrade auf 10.7/Lion dürfte sich in einem ähnlichen preislichen Spektrum bewegen. Erhältlich soll das System aber erst im Sommer 2011 sein. ( Text J.V. )
Apple im Internet: http://www.apple.com/de/
Sicher und souverän am Telefon
Telefonate sind aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Ob beruflich mit Kunden, privat mit Behörden oder Handwerkern – mit diesen kleinen Tipps gehen Sie sicher ins nächste Gespräch.

Vorbereitung gibt Sicherheit
Bevor Sie zum Hörer greifen und Ihr Telefonat beginnen, nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und überlegen: Was ist das Ziel meines Telefonates? Was will ich mitteilen, welche Fragen unbedingt stellen? Machen Sie sich ruhig ein paar Notizen, aber bitte nicht in ausformulierten Sätzen, sonst laufen Sie Gefahr, abzulesen. Ein paar Stichworte genügen. Wenn Sie angerufen werden und noch nicht genau wissen, was im nächsten Gespräch auf Sie zukommt, gibt es doch einige kleine Grundmuster, die Ihnen Sicherheit geben. Halten Sie immer Stift und Papier bereit, um sich den Namen des Anrufers und wichtige Informationen zu notieren. Sollten in Ihrer Firma gerade große Projekte vorbereitet werden, Ausschreibungen laufen oder besondere Themen Schwerpunkt sein, halten Sie sich darüber auf dem Laufenden, um eingehende Gespräche leichter einzuordnen.
Freuen Sie sich auf das Gespräch
Jedes Gespräch ist eine neue Chance. Eine Chance, Informationen zu erhalten, einem Ziel etwas näher zu kommen oder eine offene Aufgabe zu erledigen. Jedes Gespräch ist auch eine neue Begegnung. Machen Sie sich bewusst, dass der Gesprächspartner, mit dem Sie es gleich zu tun haben, ein wertvoller Mensch ist – auch wenn Sie persönlich ihn vielleicht nicht gerade mögen. Er hat einen Namen, den Sie im Gespräch auch benutzen sollten, das schafft eine Ebene persönlicher Wertschätzung. Auch Ihr Gesprächspartner möchte wissen, mit wem er es zu tun hat, deshalb melden Sie sich nach der Nennung Ihres Firmennamens (sofern es ein berufliches Telefonat ist) mit Ihrem Vor- und Nachnamen.
Bitte lächeln!
Wussten Sie schon, dass man ein Lächeln hören kann? Durch die veränderte Gesichtsmuskulatur verändert sich Ihre Stimme, probieren Sie es ruhig einmal aus. Bevor Sie den Hörer abnehmen, egal ob Sie anrufen wollen oder angerufen werden, wenden Sie sich bewusst diesem Gespräch zu. Vielleicht hilft Ihnen ein Bild, das Ihnen Freude macht und Sie zum Lächeln bringt. Stellen Sie es neben das Telefon und werfen einen Blick darauf, bevor Sie zum Hörer greifen. Vielleicht ist gerade Ihr Lächeln das erste oder sogar das einzige Lächeln des Tages, das Ihrem Gesprächspartner entgegengebracht wird!
Die Stimme ist Teil der Körpersprache
Eine tiefe Stimmlage ist angenehmer zu hören als eine hohe. Wenn Sie eine sehr hohe Stimme haben, dann sprechen Sie bewusst langsamer, dadurch senkt sich Ihre Stimme. Sprechen Sie nicht zu leise, das vermittelt oft Unsicherheit. Klare, nicht zu lange Sätze helfen Ihrem Gesprächspartner, Ihnen zu folgen. Sie sprechen von Haus aus Dialekt? Wenn es Ihnen nicht schwerfällt, ins Hochdeutsche zu wechseln, dann tun Sie es, aber erzwingen Sie bitte nichts. Wichtig ist, dass Sie echt und authentisch bleiben und sich wohlfühlen dabei.
Machen Sie sich groß
Wenn Sie verkrampft und zusammengesunken dasitzen, atmen Sie auch verkrampft und können nicht locker sprechen. Richten Sie sich auf und atmen Sie tief durch. Wenn Sie nervös sind und es sich um ein schwieriges Gespräch handelt, stehen Sie ruhig auf oder laufen herum, wenn es Ihnen Ihr Telefon gestattet. Stehend fühlen Sie sich auch größer und treten Ihrem Gesprächspartner selbstbewusster entgegen.
Sagen Sie zum Abschied nicht leise Servus
Wenn Sie ein Gespräch beenden, müssen alle offenen Fragen geklärt sein oder es muss zumindest sicher sein, wie es weitergeht. Deshalb am besten am Schluss kurz zusammenfassen, was besprochen oder vereinbart wurde. Für eventuelle Rückfragen sollte eine Tür offenbleiben, dafür sind zwei Dinge wichtig: Zum einen natürlich, dass Ihnen bekannt ist, wo, wann und bei wem Sie nachfragen können. Zum anderen, dass Sie Ihren Gesprächspartner ganz bewusst und deutlich mit einem netten Gruß, einer persönlichen Bemerkung verabschieden und so einen sympathischen Eindruck hinterlassen, der eine nächste Kontaktaufnahme erleichtert.
(Text: P.K. / Foto: © Kurhan)
Kostenlos telefonieren? So geht’s!
Generell ist das Telefonieren derzeit so billig, wie es noch nie war. Mittlerweile verfügen die meisten Haushalte über eine Flatrate, die es ermöglicht zu einem kostengünstigen Festpreis theoretisch 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche zu telefonieren. Doch es geht auch gänzlich ohne Telefonkosten, sogar ins Ausland. Möglich machen es Dienste wie „Skype“.
Gratis telefonieren
Das Internet macht es möglich, gratis zu telefonieren. Benötigt wird ein Computer oder Notebook mit Internetzugang, die „Skype“-Software und im Idealfall ein Headset für eine gute Gesprächsqualität. Die benötigte Software kann direkt beim Anbieter gratis heruntergeladen werden und ist in wenigen Minuten installiert. Nach einer einfachen Anmeldung erklärt das Programm selbst Schritt für Schritt, wie man Freunde in das Telefonbuch hinzufügen und mit ihnen kommunizieren kann.
Wie funktioniert es?
Jeder Nutzer wählt bei der Anmeldung einen Benutzernamen, unter dem er für seine Freunde und Bekannten erreichbar ist, den sogenannten Nickname. Im Telefonbuch können Freunde anhand derer Benutzernamen hinzugefügt werden. Hat nun gerade ein Benutzer das Programm gestartet und sieht in seinem Telefonbuch, dass ein von ihm gespeicherter Nutzer ebenfalls online ist, so kann er diesen einfach mittels eines Mausklicks anrufen. Nimmt der Angerufene das Gespräch an, so können beide ohne zusätzliche Kosten stundenlang via Internet telefonieren. Hat man zudem noch eine Webcam, so kann man sogar – ebenfalls ohne zusätzliche Kosten – ein Videogespräch führen und den Gesprächspartner auf dem Bildschirm sehen.
Gerade im Urlaub: keine teuren Auslandsgespräche
Gerade vor dem Urlaub sollte man sich darüber Gedanken machen, ob man sich nicht ein Benutzerkonto bei „Skype“ anlegen sollte. Die meisten Urlauber möchten sich ja mal bei ihren Lieben in der Heimat melden, haben jedoch Angst vor den hohen Telefonkosten. Gerade Auslandsgespräche über das Handy verursachen oft schwindelerregende Beträge auf der nächsten Telefonrechnung. Um dies zu umgehen, ist es oft kostengünstiger und komfortabler, sich am Urlaubsort mal eine Stunde ins Internet-Café zu setzen. Die Skype-Software ist in vielen Internet-Cafés auf den Rechnern bereits installiert und auch Headsets sind in der Regel vorhanden. So braucht man sich nur noch mit seinen Benutzerdaten anzumelden und kann vom Urlaubsort und seinen Erlebnissen in aller Ruhe berichten. Vielleicht kann man sogar via Webcam auch schon stolz die erste Urlaubsbräune präsentieren und die neidischen Blicke der Balkonier sehen.
In jedem Fall einfach und lohnenswert
Skype ist in jedem Fall eine einfache und preisgünstige Alternative zu überteuerten Mobilfunkgesprächen oder knappen Dialogen in überhitzten Telefonzellen. Um sicher zu gehen, seine Gesprächspartner auch zu erreichen, kann man sich vorab beispielsweise per Email zum Telefonieren zu einer bestimmten Uhrzeit verabreden. Sollte der gewünschte Gesprächspartner kein Skype oder Internet haben, so besteht ferner auch noch die Möglichkeit, über Skype auf Festnetz- oder Mobilfunknummern anzurufen. Die genauen Konditionen kann man bei Skype finden. Inwieweit sich dies unterm Strich rechnet, müsste man gegebenenfalls für das jeweilige Urlaubsland noch einmal individuell prüfen.
Das Handy als Digitalkamera
Als Fortsetzung von Was muss ein modernes Handy können? / –> Das Handy als iPod
Legen Sie Wert auf gute Fotos und wollen Sie vielleicht sogar auf eine Digitalkamera ganz verzichten, dann sollten Sie auf gute Foto-Optionen achten: Eine 5-Megapixel-Kamera ist das Minimum; erste Geräte haben bereits 8 Megapixel, was für den Druck selbst scharfer, DIN-A3-großer Bilder allemal ausreicht. Ideal ist, wenn sich mit der Kamera auch Videos aufnehmen lassen, wenn es eine höhere Lichtempfindlichkeit (Nachtmodus) hat, Blitzlicht oder Lampe eingebaut sind. Einige Handys haben zusätzlich zur Kamera auf der Rückseite noch eine Frontkamera für Selbstporträts und Videotelefonie. Wenn Sie gerne Fotos verschicken, sollten Sie außerdem darauf achten, dass Ihr Handy Multimedia-Nachrichten (MMS) verschicken kann. Das sollte heute allerdings Standard sein.
Weiter geht es gleich mit:
Mit dem Handy ins mobile Internet
Ich will doch nur telefonieren
Alle Handyanbieter überschlagen sich mit neuen Funktionen für Handys. Dabei sagen viele Handynutzer „Ich will doch nur telefonieren!“.
Das bedeutet, für viele haben zusätzliche Funktionen wie etwa das Knipsen von Fotos, Versenden von MMS oder auch das Surfen im Internet via Handy keine Bedeutung. Viele Handynutzer möchten einfach nur erreichbar sein. Einige Handyfunktionen spielen natürlich für bestimmte Zielgruppen bei den Handyanbietern eine wichtige Rolle, aber die Allgemeinheit könnte sicherlich auf eine Vielzahl von Funktionen an ihren Handy verzichten.
Oft wird der Anschein bei der aktuellen Handywerbung erweckt, dass die wichtigste Funktion eines Handys, das Telefonieren immer mehr in den Hintergrund rückt. Aber nicht nur die Vielzahl an Funktionen an den Handys verwirrt oft beim Handykauf, sondern auch der Tarifdschungel tut sein übriges und triebt so manchen Handynutzer zur puren Verzweiflung.
Beachtet man einmal diese Gesichtspunkte, so muss man sich fragen, weshalb die Handyentwickler nicht auch einfache Handys auf den Markt bringen, die einfachsten Ansprüchen genügen und so auch im Preis viel günstiger wären. Zahlreiche Funktionen sind überflüssig. Die Handyentwickler sollten vielmehr bestimmten Zielgruppen angepasste Handys anbieten, die auch wirklich bestimmte Funktionen bereitstellen. So sollten Kinderhandys ebenso mit in die Überlegungen einfließen wie etwa Handys für die Generation über 50 oder Businesshandys, die es ja schon in genügender Anzahl gibt.
Kinder- oder Familienhandys sollten an den Bedürfnissen dieser Zielgruppe ausgelegt werden. So wäre es sinnvoll, Anrufe von Kinderhandys nur auf bestimmte Rufnummern zu begrenzen. So könnte man den Kindern die Kostenfalle Klingelton oder auch Handymusik ersparen und vorprogrammierter Ärger könnte umgangen werden.
Ältere Handynutzer hingegen nutzen zu einem großen Prozentsatz das Handy nur als Telefon, weshalb hier die Funktionsvielfalt eingeschränkt werden sollte, denn viele Handynutzer in diesem Alter sagen „Ich will doch nur telefonieren.“.
Handy als Wanze
Vom Handy zur Wanze
Es passt irgendwie in unsere Zeit, in der immer wieder vom Überwachungsstaat und vom großen Lauschangriff gesprochen wird. Die Möglichkeit, Personen via Handy abzuhören besteht für Staat und Privatpersonen gleichermaßen. Die Voraussetzungen, die zu diesem Zweck getroffen werden müssen, sind recht simpel. Das Handy muss lediglich in die Finger des „Spions“ gelangen. Dieser kann dann über den Einsatz einer Speicherkarte die Software „Flexispy“, die zum Abhören benötigt wird, auf dem betreffenden Handy installieren. Als Alternative kann die Software auch drahtlos über Bluetooth installiert werden. Natürlich ist die Nutzung der Software, die für rund 100 Euro zu haben ist, nach geltendem Recht strafbar. Bei Nutzung der Applikation können Freiheitsstrafen von mehreren Jahren oder beträchtliche Geldstrafen verhängt werden.
Die Rechte der Behörden
Was für den Privatanwender strafbar ist, ist für die Justiz geltendes Recht. Auf dieser Ebene ist es durchaus legitim, durch „Handy-Wanzen“ zur Verbrechensbekämpfung beizutragen. Die Behörden programmieren die Mobiltelefone in der Regel so um, dass diese ohne die Aufmerksamkeit des Besitzers zu erregen, als Abhörgerät eingesetzt werden können. Es ist dabei völlig gleichgültig, ob es sich um ein Prepaid- oder Vertragshandy handelt. Auch das Modell ist zweitrangig. Prinzipiell kann jedes Handy auf diese Art und Weise missbraucht werden.
Die Hersteller der Mobilfunktelefone beteuern zwar immer wieder, dass auf ihren Geräten der Einsatz der Software nicht möglich sei, Praxistests haben aber immer wieder das Gegenteil bewiesen. In den Vereinigten Staaten gehört diese Methode schon deutlich mehr zum Alltag als im deutschsprachigen Raum. Hier soll sogar mit Hilfe der „Handy-Wanze“ ein ganzer Mafia-Ring überführt worden sein, da der Mafia-Boss permanent belauscht wurde.
Schutz vor Flexispy
Die Tücken der Software liegen darin, dass der Benutzer des Handys absolut nichts von ihr bemerkt. Selbst wenn das Handy ausgeschaltet ist, kann Flexispy seine Arbeit noch ausführen. Um wirklich sicher gehen zu können, dass niemand „zuhören“ kann, gibt es im Prinzip nur zwei Möglichkeiten: Entweder muss der Akku des Mobiltelefons entfernt oder ein Störsender eingesetzt werden. Letzterer kostet allerdings mehrere tausend Euro und ist zudem verboten.
Fazit
Technischer Fortschritt kann nicht nur Segen, sondern auch Frevel sein. In diesem Beispiel wird dies wieder einmal eindrucksvoll geschildert. Die Gefahr, dass der Durchschnittsbürger von einem derartigen „Lauschangriff“ betroffen ist, bleibt dennoch gering. Um ganz sicher zu gehen, sollte man sein Handy immer im Auge behalten und nicht leichtsinnig aus der Hand geben. Auch sollte man immer ein Auge auf die Bluetooth-Verbindung haben und diese nur im Bedarfsfall aktivieren. (Text: D.D.E.)
Kommunikationsstress
Kommunikationsstress – Der sichere Weg ins Burnout!?
Dank moderner Kommunikationstechnologien sind wir immer und überall erreichbar. Im Job wie privat helfen uns die verschiedensten elektronischen Begleiter, Termine spontan zu koordinieren, Kontakte zu knüpfen oder sogar im Urlaub wichtige Entscheidungen zu treffen. Doch welche Folgen bringt diese permanente Erreichbarkeit mit sich und wie kann man der Stressspirale entfliehen?
Die moderne Kommunikation
Täglich bimmeln Millionen Handys, Mitarbeiter verarbeiten in ihrem modernen Büroalltag unzählige E-Mails und Jugendliche können sich ein Leben ohne SMS gar nicht mehr vorstellen. Egal ob Führungskraft oder Freiberufler: Immer häufiger nehmen wir den Job auch außerhalb der Geschäftszeiten mit nach Hause. Ein E-Mail Check im Restaurant oder Conference-Call beim Sport sind da kein persönlicher Tick des Einzelnen – sie werden allgemein erwartet. Gerade in diesem Bereich erhöht die Globalisierung den Druck und so wird immer schneller kommuniziert bzw. entschieden.
Kehrseite der Medaille
Vor noch gar nicht so langer Zeit hat man lediglich einmal am Tag die Post geöffnet oder sich gelegentlich miteinander verabredet. Heute erreichen uns zunehmend Informationen über die unterschiedlichsten Kanäle, wie Telefon, Handy, E-Mail oder Fax – und das oft gleichzeitig. Diese Entwicklung hat den Arbeitstakt dramatisch erhöht. Laut Experten ist unsere Kommunikation oberflächlicher geworden – wir bewegen zwar mehr Informationen in kurzer Zeit, dafür geschieht dies oftmals nicht gerade effizient. Studien belegen, dass sich ein Büroangestellter im Durchschnitt gerade einmal zweieinhalb Minuten auf eine Sache konzentriert bis er sich selbst unterbricht oder unterbrochen wird. Erst acht Minuten später widmet er sich wieder seiner ursprünglichen Aufgabe. Als Ergebnis bleibt die Qualität auf der Strecke, denn für Problemlösungen braucht man Zeit und Konzentration.
Übrigens betrifft das Phänomen nicht nur Führungspositionen, sondern alle Hierarchiestufen – mit dem einzigen Unterschied, dass Manager auch über ihre Arbeitszeit hinaus erreichbar sein sollten. Im ersten Moment ist es für viele ein tolles Gefühl, gefragt zu sein und in mehreren Bereichen gleichzeitig zu agieren. Doch früher oder später kommt es zur Erschöpfung: Räumt man sich nicht rechtzeitig Auszeiten ein, kann das bis zum Burn-out-Syndrom führen.
Strategien zur Stressvermeidung
Wer permanent erreichbar ist oder ständig mehrere Dinge gleichzeitig erledigen will, gerät zwangsläufig in einen Teufelskreislauf. Was also tun, um kein Opfer der modernen Informationsflut zu werden?
Trennen Sie Job und Privatleben und planen Sie Zeit für Ihre Liebsten ein, in der Sie wirklich für niemanden erreichbar sind. Studien belegen, dass das Vermischen von Arbeitsstress und Familie zur physischen und psychischen Belastung wird.
Nutzen Sie Ihr E-Mail-Programm sinnvoll und gezielt, indem Sie Ihre Post nicht alle fünf Minuten abrufen. In dringenden Fällen können Ihre Kollegen schließlich auch zum Telefon greifen.
Legen Sie vermehrt Wert auf soziale Kontakte. Wer Freunde trifft und gemeinsam etwas erlebt, kann einmal den stressigen Arbeitsalltag vergessen und besser abschalten.
Fühlen Sie sich niemals verpflichtet, immer und überall erreichbar zu sein – Sie müssen deshalb keineswegs auf die Vorzüge der modernen Technik verzichten! (Text: H.T.)
Das Handy als Wanze
Möglichkeiten im Mobilfunk – Das Handy als Wanze
Beinahe jeder von uns besitzt mittlerweile ein
Handy und sieht dieses als durchaus praktisches Alltagsgerät an. Kaum jemand hat aber je daran gedacht, dass man ein Mobiltelefon auch ohne weiteres als Wanze nutzen kann, um andere Personen zu überwachen.
Vom Handy zur Wanze
Es passt irgendwie in unsere Zeit, in der immer wieder vom Überwachungsstaat und vom großen Lauschangriff gesprochen wird. Die Möglichkeit, Personen via Handy abzuhören besteht für Staat und Privatpersonen gleichermaßen.
Handys entsperren – legal oder illegal?
Die meisten Handys im Prepaid-Bereich sind gesperrt. Das heißt, sie können nur mit der dazugehörigen SIM-Karte betrieben werden. Die Versuchung, die SIM-Karte durch eine neue Karte eines anderen Anbieters aufgrund von geringeren Telefontarifen zu wechseln, ist groß. Bleibt die Frage, ob die dazu notwendige Entsperrung des betreffenden Handys überhaupt erlaubt ist.
Warum Entsperren lohnt
Das Telefonieren per Handy und Prepaidkarte wird immer billiger. Allerdings sind die billigsten Tarife meist nicht zusammen mit einem Handy zu haben. Tarife, die zusammen mit einem Handy angeboten werden, sind meist teurer. Um beide Komponenten zusammenführen zu können, wird sich oftmals ein Prepaid-Handy mit teurem Tarif besorgt, dazu aber eine SIM-Karte mit günstigen Tarifen. Da das gekaufte Handy für die separate SIM-Karte gesperrt ist, muss das Telefon zunächst entsperrt werden. Erst dann kann zu den günstigen Konditionen telefoniert werden.
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