Handys und Telefone

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Sicher und souverän am Telefon
Telefonate sind aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Ob beruflich mit Kunden, privat mit Behörden oder Handwerkern – mit diesen kleinen Tipps gehen Sie sicher ins nächste Gespräch.

Vorbereitung gibt Sicherheit
Bevor Sie zum Hörer greifen und Ihr Telefonat beginnen, nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und überlegen: Was ist das Ziel meines Telefonates? Was will ich mitteilen, welche Fragen unbedingt stellen? Machen Sie sich ruhig ein paar Notizen, aber bitte nicht in ausformulierten Sätzen, sonst laufen Sie Gefahr, abzulesen. Ein paar Stichworte genügen. Wenn Sie angerufen werden und noch nicht genau wissen, was im nächsten Gespräch auf Sie zukommt, gibt es doch einige kleine Grundmuster, die Ihnen Sicherheit geben. Halten Sie immer Stift und Papier bereit, um sich den Namen des Anrufers und wichtige Informationen zu notieren. Sollten in Ihrer Firma gerade große Projekte vorbereitet werden, Ausschreibungen laufen oder besondere Themen Schwerpunkt sein, halten Sie sich darüber auf dem Laufenden, um eingehende Gespräche leichter einzuordnen.
Freuen Sie sich auf das Gespräch
Jedes Gespräch ist eine neue Chance. Eine Chance, Informationen zu erhalten, einem Ziel etwas näher zu kommen oder eine offene Aufgabe zu erledigen. Jedes Gespräch ist auch eine neue Begegnung. Machen Sie sich bewusst, dass der Gesprächspartner, mit dem Sie es gleich zu tun haben, ein wertvoller Mensch ist – auch wenn Sie persönlich ihn vielleicht nicht gerade mögen. Er hat einen Namen, den Sie im Gespräch auch benutzen sollten, das schafft eine Ebene persönlicher Wertschätzung. Auch Ihr Gesprächspartner möchte wissen, mit wem er es zu tun hat, deshalb melden Sie sich nach der Nennung Ihres Firmennamens (sofern es ein berufliches Telefonat ist) mit Ihrem Vor- und Nachnamen.
Bitte lächeln!
Wussten Sie schon, dass man ein Lächeln hören kann? Durch die veränderte Gesichtsmuskulatur verändert sich Ihre Stimme, probieren Sie es ruhig einmal aus. Bevor Sie den Hörer abnehmen, egal ob Sie anrufen wollen oder angerufen werden, wenden Sie sich bewusst diesem Gespräch zu. Vielleicht hilft Ihnen ein Bild, das Ihnen Freude macht und Sie zum Lächeln bringt. Stellen Sie es neben das Telefon und werfen einen Blick darauf, bevor Sie zum Hörer greifen. Vielleicht ist gerade Ihr Lächeln das erste oder sogar das einzige Lächeln des Tages, das Ihrem Gesprächspartner entgegengebracht wird!
Die Stimme ist Teil der Körpersprache
Eine tiefe Stimmlage ist angenehmer zu hören als eine hohe. Wenn Sie eine sehr hohe Stimme haben, dann sprechen Sie bewusst langsamer, dadurch senkt sich Ihre Stimme. Sprechen Sie nicht zu leise, das vermittelt oft Unsicherheit. Klare, nicht zu lange Sätze helfen Ihrem Gesprächspartner, Ihnen zu folgen. Sie sprechen von Haus aus Dialekt? Wenn es Ihnen nicht schwerfällt, ins Hochdeutsche zu wechseln, dann tun Sie es, aber erzwingen Sie bitte nichts. Wichtig ist, dass Sie echt und authentisch bleiben und sich wohlfühlen dabei.
Machen Sie sich groß
Wenn Sie verkrampft und zusammengesunken dasitzen, atmen Sie auch verkrampft und können nicht locker sprechen. Richten Sie sich auf und atmen Sie tief durch. Wenn Sie nervös sind und es sich um ein schwieriges Gespräch handelt, stehen Sie ruhig auf oder laufen herum, wenn es Ihnen Ihr Telefon gestattet. Stehend fühlen Sie sich auch größer und treten Ihrem Gesprächspartner selbstbewusster entgegen.
Sagen Sie zum Abschied nicht leise Servus
Wenn Sie ein Gespräch beenden, müssen alle offenen Fragen geklärt sein oder es muss zumindest sicher sein, wie es weitergeht. Deshalb am besten am Schluss kurz zusammenfassen, was besprochen oder vereinbart wurde. Für eventuelle Rückfragen sollte eine Tür offenbleiben, dafür sind zwei Dinge wichtig: Zum einen natürlich, dass Ihnen bekannt ist, wo, wann und bei wem Sie nachfragen können. Zum anderen, dass Sie Ihren Gesprächspartner ganz bewusst und deutlich mit einem netten Gruß, einer persönlichen Bemerkung verabschieden und so einen sympathischen Eindruck hinterlassen, der eine nächste Kontaktaufnahme erleichtert.
(Text: P.K. / Foto: © Kurhan)
Vom Aussterben bedroht – Das Telefon / Handy
Das US-amerikanische Magazin “Wired” hält seit 1993 unsere Kommunikationsgesellschaft über News, Trends, Tops und Flops auf dem Laufenden. Zu diesem journalistischen Auftrag gehört auch das Beobachten und bekannt geben bemerkenswerter neuer Verhaltensmuster in der Benutzerlandschaft. In diesem Zusammenhang wurde jüngst berichtet, dass viele junge dynamische Geschäftsleute an ihren hypermodernen Handys jede Funktion mit verbundenen Augen aktivieren können. Nur eine nicht. Und zwar die zum Telefonieren. Sehen wir in diesem Symptom den Beginn einer neuen Entwicklung? Gehört das Telefon ab sofort auf die Liste der bedrohten Technik-Arten?
Sprechen ist gut – Schreiben ist besser
Das gute alte Telefonat wird nach und nach aus der alltäglichen Kommunikationskultur verschwinden. Dafür wird die derzeit heranwachsende “Generation Facebook” zuverlässig sorgen. Denn schon jetzt können einschlägige Statistiken deutlich belegen, dass die Anzahl herkömmlicher Telefonate schon seit Jahren rückläufig ist, während Chaträume jeglicher Couleur aus allen Nähten platzen. Wer sich heute sprachlich mitteilen möchte, muss Simsen, Twittern und Chatten können, wenn er “gehört” werden will. Bald werden sich nur noch die betagten Silver Surfer an jene guten alten Zeiten erinnern können, in denen aus echten Telefonhörern echte menschliche Stimmen drangen.
Warum der neue Sprachverlust sich wirtschaftlich rechnet
Man sitzt in seinem Büro am Schreibtisch, möchte konzentriert arbeiten – und wird ständig von störenden Anrufen genervt. Oder man muss ganz dringend jemand erreichen, der aber momentan nicht am Platz ist. In beiden Fällen erweist sich der Anruf als höchst kontraproduktiv. Mit einer “Instant Message” sieht das schon ganz anders aus. Diese Nachricht erreicht den Adressaten auf jeden Fall, und er kann darauf reagieren, sobald es sich einrichten lässt. So treffen Effektivität und Effizienz sinnvoll aufeinander. Oder anders gewendet: Telefonieren ist ineffizient und verursacht unnötige Kosten, in dem es den Workflow empfindlich stört. Und so haben moderne Manager mehrheitlich beschlossen, das ewig nervige “Störe ich gerade? Oder haben Sie ein paar Minuten für mich?” durch eine diskret anklopfende SMS zu ersetzen. Deshalb gehört die wirtschaftliche Zukunft der getippten Nachricht. ( Tipp: Infos zum Thema Handy und Telefon finden Sie auch auf www.online-handys-kaufen.de
Stimmgewaltige Gegenbewegung
Jeder Trend ruft auch einen Gegentrend auf den Plan. In diesem Fall lautet das Motto der Smart Phone Verweigerer: zurück zu den klangvollen Wurzeln der Telefonie. Denn während es dem jungen, dynamischen und aufstrebenden Geschäftsmann fast schon egal ist, ob er mit seinem aufgebrezelten Handy auch telefonieren kann, fordern immer mehr Puristen das monofunktionale Mobiltelefon. So gilt einmal mehr: Chacun à son goût. Selbstverständlich hat die Industrie auch darauf schon längst reagiert. Und so liegen Hightech-Handys in friedlicher Nachbarschaft zu einfachen Geräten in den Regalen der Anbieter. Allerdings braucht es im Geschäft schon ein gerüttelt Maß an Selbstbewusstsein, wenn man nach einem einfachen Handy verlangt. Denn die firmieren hier oft unter “Seniorenhandy”. Und wenn der Verkäufer diesen schlichten Kundenwunsch mit einem Lächeln quittiert, muss das nicht unbedingt freundlich gemeint sein.
An 01.01.2009 verboten: Alte Schnurlostelefone
Ab dem 1. Januar 2009 dürfen ältere Schnurlostelefone mit dem Übertragungsstandard CT1+ und CT2 nicht mehr verwendet werden. Die Frequenzen dieser alten Geräte sollen fortan für Mobilfunkzwecke genutzt werden. Telefoniert man dennoch weiter, können hohe Bußgelder drohen.
Verbotener Einsatz kann teuer werden
Leider lässt sich am Telefon selbst nicht erkennen, welcher Standard verwendet wird und ob das Gerät nach dem 1.1.2009 noch weiter benutzt werden darf. Ein Blick in die Gebrauchsanleitung des Telefons sollte aber in den meisten Fällen schon Klarheit bringen. Zusätzlich erteilen Fachhändler, Hersteller und Service-Hotlines Auskunft über alle bekannten Modelle. Auch das Internet ist hier eine hervorragende Informationsquelle.
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